Zweirichtungszähler
Ein Zweirichtungszähler ist ein Stromzähler, der den Stromfluss in beide Richtungen getrennt erfasst: den Bezug aus dem öffentlichen Netz und die Einspeisung von Solarstrom ins Netz. Sobald ein Gebäude eigenen Strom erzeugt, ersetzt er den einfachen Bezugszähler, denn nur so lassen sich bezogener und eingespeister Strom sauber abrechnen. Beim Mieterstrom übernimmt der Summenzähler am Netzanschluss genau diese Funktion für das gesamte Gebäude — er ist ein Zweirichtungszähler. Ergänzend erfasst ein Erzeugungszähler, wie viel die PV-Anlage insgesamt produziert. Zusammen bilden sie die Datenbasis für Vergütung und Abrechnung.
Sobald ein Gebäude eigenen Strom erzeugt, ersetzt ein Zweirichtungszähler den einfachen Zähler: Er misst getrennt, was aus dem Netz bezogen und was eingespeist wird.
Der Summenzähler am Hausanschluss ist genau so ein Zweirichtungszähler.
Sobald eine PV-Anlage läuft, misst der Zweirichtungszähler am Hausanschluss getrennt, was das Gebäude aus dem Netz bezieht und was es einspeist. Auf dieser Grundlage werden Einspeisevergütung und Mieterstrom sauber abgerechnet — ohne dass sich der Vermieter darum kümmern muss.
Worauf Sie achten sollten
- ✓Pflicht bei Eigenerzeugung. Ein einfacher Bezugszähler reicht nicht mehr.
- ✓Grundlage für die Vergütung. Nur so lässt sich Eingespeistes sauber abrechnen.
- ✓Ergänzt durch Erzeugungszähler. Der erfasst zusätzlich die Gesamtproduktion.
Weiterführende Themen
Verwandte Begriffe: Summenzähler · Erzeugungszähler · Messkonzept · Einspeisevergütung
Stand: Juli 2026 · zuletzt geprüft. Allgemeine Information, keine Rechts- oder Steuerberatung — Angaben ohne Gewähr; Förderwerte und Gesetze können sich ändern. Für Ihr konkretes Objekt: kostenlose Ersteinschätzung.