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Mieterstrom-Anbieter im Vergleich — worauf es bei der Wahl wirklich ankommt

Ein Mieterstromprojekt ist kein Produktkauf — es ist eine Partnerschaft für 20 bis 30 Jahre. Der Anbieter, den Sie heute wählen, bestimmt die Rendite, den Aufwand und die Zuverlässigkeit Ihrer Anlage für die nächsten zwei Jahrzehnte. Diese Seite zeigt die 8 entscheidenden Kriterien für die Anbieter-Wahl, gibt Ihnen eine Checkliste für jedes Anbietergespräch und ordnet die verschiedenen Anbietertypen am Markt ein.

Lumitra-Schaubild: Drei Wege — drei Verantwortungs-Schnitte
Wer ein Mieterstromprojekt bestellt, kauft entweder Komplettleistung, Teilstücke oder reine Software. · Klicken zum Vergrößern
Lumitra-Komplettanbieter Team — Lumitra-Mieterstrom
Lumitra-Geschäftsführung: Luis Röder und Noah Rues.

Warum die Anbieter-Wahl bei Mieterstrom entscheidender ist als bei jeder anderen PV-Investition

Eine PV-Anlage auf dem Einfamilienhaus ist ein überschaubares Projekt: Solarteur wählen, Module montieren lassen, Wechselrichter anschließen, fertig. Wenn der Installateur nach der Montage nie wieder auftaucht, funktioniert die Anlage trotzdem. Der Strom fließt, der Zähler läuft, die Einspeisevergütung kommt.

Bei Mieterstrom ist das grundlegend anders. Die PV-Installation macht nur etwa 30 Prozent des Gesamtprojekts aus. Die restlichen 70 Prozent bestehen aus Messkonzept, Messstellenbetrieb, Abrechnungssoftware, Energieversorgerpflichten, Vertragsmanagement, Mieterakquise, steuerlicher Gestaltung, rechtlicher Absicherung und laufender Wartung — und diese 70 Prozent laufen nicht ein Mal, sondern 20 bis 30 Jahre lang.

Das bedeutet: Der Anbieter, den Sie wählen, ist nicht nur Ihr Installateur. Er ist Ihr Partner für den gesamten Lebenszyklus der Anlage. Und die Qualität dieses Partners bestimmt:

  • Ob die Anlage pünktlich in Betrieb geht — oder ob Wartezeiten beim Messstellenbetreiber das Projekt um Monate verzögern
  • Ob die Abrechnung korrekt und automatisiert läuft — oder ob manuelle Fehler zu Reklamationen und Vertrauensverlust bei Mietern führen
  • Ob die rechtlichen Pflichten eingehalten werden — oder ob Sie als Eigentümer unwissentlich gegen energierechtliche Vorgaben verstoßen
  • Ob die steuerlichen Vorteile optimal genutzt werden — oder ob Tausende Euro an Steuerersparnissen verschenkt werden
  • Ob Störungen schnell behoben werden — oder ob ein externer Subunternehmer erst in zwei Wochen einen Termin hat

Die folgenden 8 Kriterien decken die Bereiche ab, in denen sich die Qualität eines Mieterstrom-Anbieters zeigt.


Lumitra-Schaubild: Wer deckt alle 8 Punkte wirklich ab?
Wer deckt alle 8 Punkte wirklich ab? · Klicken zum Vergrößern

Die 8 entscheidenden Bewertungskriterien

1. Komplettanbieter vs. Einzeldienstleister

Das erste und wichtigste Kriterium: Liefert der Anbieter die gesamte Wertschöpfungskette aus einer Hand — oder müssen Sie sich für Planung, Montage, Messung, Software und Abrechnung jeweils einen eigenen Dienstleister suchen?

2. Eigener Meisterbetrieb — Verantwortung beim Anbieter

Die physische Installation einer Mieterstromanlage — PV-Module, Wechselrichter, Kabelinfrastruktur, Zähleranlage, Speicher — ist Elektroinstallation. In Deutschland darf das nur ein eingetragener Elektro-Installationsbetrieb mit Meisterqualifikation durchführen. Entscheidend ist: Hat der Anbieter einen eigenen Meisterbetrieb mit fester Verantwortung, oder werden Aufträge an wechselnde, nicht-kontrollierte Drittfirmen abgegeben? Eigene Mitarbeiter und sorgfältig ausgewählte feste Partner stehen für Zuverlässigkeit — wechselnde Subunternehmer ohne Kontrolle nicht.

3. Messstellenbetrieb: eigen vs. extern

Der Messstellenbetrieb ist bei Mieterstrom der operativ kritischste Engpass — und der am meisten unterschätzte. Ohne korrekt installierte und zertifizierte Smart Meter kann kein Mieterstrom abgerechnet werden. Die Anlage kann auf dem Dach stehen und Strom produzieren — ohne Zähler wird daraus kein Euro.

4. Abrechnungssoftware: automatisiert vs. manuell

Die Mieterstrom-Abrechnung läuft nicht einmal im Jahr — sie ist ein permanenter Prozess. Verbrauchsdaten müssen erfasst, zugeordnet, aufbereitet und abgerechnet werden. Bei jedem Mieterwechsel müssen Verträge geschlossen, Zählerstände abgelesen und Endabrechnungen erstellt werden.

5. Rechtliche Absicherung: Fachanwalt vs. Standard-AGB

Mieterstrom bewegt sich an der Schnittstelle von Energierecht, Mietrecht, Steuerrecht und Datenschutzrecht. Die Verträge, die mit Mietern geschlossen werden, müssen dem EnWG entsprechen. Die Abrechnungen müssen gesetzeskonform sein. Die Datenweitergabe an Netzbetreiber und Bundesnetzagentur muss den regulatorischen Anforderungen genügen.

6. Steuerliche Beratung: Spezialist vs. Standardauskunft

Die steuerliche Gestaltung von Mieterstrom ist komplex: Nullsteuersatz, Einkommensteuerbefreiung, IAB, Sonderabschreibung, Gewerbesteuer, BgA-Fragen bei Kommunen — die Wechselwirkungen sind erheblich, und die richtige Gestaltung kann Zehntausende Euro ausmachen. Mehr zu Mieterstrom + Steuer →

7. Herstellerunabhängigkeit

Mieterstrom-Anlagen bestehen aus PV-Modulen, Wechselrichtern, Batteriespeichern, Smart Metern, Ladestationen und Energiemanagement-Systemen. Jede Komponente hat verschiedene Hersteller — und die optimale Kombination hängt vom konkreten Gebäude ab.

8. Langfristiger Betrieb: Wer übernimmt 20+ Jahre Verantwortung?

Eine Mieterstrom-Anlage läuft 25 bis 30 Jahre. In dieser Zeit werden Module getauscht, Wechselrichter erneuert, Software aktualisiert, Mieter wechseln, Gesetze ändern sich und steuerliche Rahmenbedingungen verschieben sich.

8 Kriterien im direkten Vergleich — die Übersichtstabelle

Kriterium Optimal (Komplettanbieter) Risiko (Einzeldienstleister)
1. Leistungsumfang Alle 7 Bereiche aus einer Hand Planung, Montage, Messung, Software separat beauftragt
2. Montage Eigener Meisterbetrieb plus feste Partner (Verantwortung beim Anbieter) Wechselnde, nicht-kontrollierte Drittfirmen
3. Messstellenbetrieb wMSB-Partner, Smart Meter in eigenem Zeitplan Abhängig vom grundzuständigen MSB, Wartezeiten 3–6 Monate
4. Abrechnungssoftware Spezialisierte Mieterstrom-Software, Mieter-App, QR-Code-Onboarding Generische Buchhaltung, manuelle Zuordnung, Fehleranfälligkeit
5. Rechtliche Absicherung Fachanwalt für Energierecht als fester Partner Standard-AGB, keine energierechtliche Prüfung
6. Steuerliche Beratung Spezialisierter Partner-Steuerberater "Fragen Sie Ihren Steuerberater"
7. Herstellerunabhängigkeit Komponentenwahl nach Gebäudeeignung Bindung an 1–2 Hersteller
8. Langfristiger Betrieb 20+ Jahre Betriebsverantwortung, klare Übergabestrategie Installiert und geht, laufender Betrieb unklar

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Solar-Installateure bei der Montage einer Photovoltaik-Anlage
Lumitra vs. andere Anbieter: ein Vertragspartner für alle Mieterstrom-Gewerke — keine Schnittstellen, keine Koordinations-Risiken.

10 Fragen, die Sie jedem Mieterstrom-Anbieter stellen sollten

Diese 10 Fragen decken die kritischen Bereiche ab. Stellen Sie sie jedem Anbieter — die Antworten zeigen schnell, ob Sie es mit einem spezialisierten Partner oder einem improvisierten Angebot zu tun haben.

1. "Welche Leistungen erbringen Sie selbst, und welche vergeben Sie an Subunternehmer?" Erwartete Antwort: Klare Auflistung der eigenen Leistungen und transparente Benennung eventueller Partner. Warnsignal: Vage Antworten wie "wir koordinieren alles" ohne zu erklären, wer was tut.

2. "Führen Ihre eigenen Mitarbeiter die Elektroinstallation durch?" Erwartete Antwort: Ja, eigener Meisterbetrieb. Warnsignal: "Wir vermitteln nur" oder "Die Verantwortung liegt beim Subunternehmer" — dann ist die Montagequalität nicht unter Kontrolle des Anbieters. Hinweis: Ergänzende Partner-Subunternehmer bei sehr großen Projekten sind branchenüblich und sinnvoll — entscheidend ist, dass die volle Termin- und Qualitätsverantwortung beim Hauptanbieter bleibt.

3. "Haben Sie direkten Zugang zu einem wettbewerblichen Messstellenbetreiber?" Erwartete Antwort: Ja, als zertifizierter wMSB-Partner — Smart Meter werden im eigenen Zeitplan gesetzt. Warnsignal: "Das übernimmt der grundzuständige Messstellenbetreiber" — erwarten Sie Wartezeiten.

4. "Wie lange dauert es von der PV-Montage bis zur Inbetriebnahme und ersten Abrechnung?" Erwartete Antwort: Wenige Wochen (bei direktem wMSB-Zugang). Warnsignal: "Das hängt vom grundzuständigen Messstellenbetreiber ab" — dann haben Sie keine Kontrolle über den Zeitplan.

5. "Welche Software nutzen Sie für die Mieterstrom-Abrechnung?" Erwartete Antwort: Spezialisierte Mieterstrom-Plattform mit Mieter-App und automatisierter Abrechnung. Warnsignal: "Wir erstellen die Abrechnungen manuell" oder "wir nutzen eine Standardbuchhaltung".

6. "Sind Ihre Mieterstromverträge von einem Partner aus einer Energierechtskanzlei geprüft?" Erwartete Antwort: Ja, mit Bestätigung der Spezialisierung auf Mieterstrom und Energierecht. Warnsignal: "Unsere Rechtsabteilung hat die Verträge erstellt" — das ist kein energierechtlicher Qualitätsnachweis.

7. "Haben Sie einen auf Mieterstrom spezialisierten Steuerberater als Partner?" Erwartete Antwort: Ja, mit konkreter Erklärung, wie die steuerliche Beratung in den Prozess integriert ist. Warnsignal: "Steuerliche Fragen besprechen Sie bitte mit Ihrem Steuerberater."

8. "Arbeiten Sie herstellerunabhängig, oder sind Sie an bestimmte Marken gebunden?" Erwartete Antwort: Herstellerunabhängig, Auswahl nach Gebäudeeignung. Warnsignal: "Wir verbauen ausschließlich [Marke X]" — dann wird nicht nach Ihrem Gebäude optimiert.

9. "Was passiert, wenn Sie den Betrieb in 10 Jahren einstellen?" Erwartete Antwort: Klare Übergabestrategie, Vertragsregelungen, Kontinuitätsplanung. Warnsignal: Keine Antwort oder "das wird nicht passieren" — kein seriöses Unternehmen kann Existenz garantieren, aber jedes muss einen Plan haben.

10. "Können Sie Referenzen für Mieterstrom-Projekte nennen, die Sie seit mehr als 3 Jahren betreiben?" Erwartete Antwort: Ja, mit konkreten Projekten, Kennzahlen und idealerweise Kontaktmöglichkeit zu bestehenden Kunden. Warnsignal: Nur Neuanlagen-Referenzen ohne laufende Betriebserfahrung.


Marktübersicht: 4 Typen von Mieterstrom-Anbietern

Der Mieterstrommarkt in Deutschland ist fragmentiert. Es gibt keine offizielle Anbieter-Datenbank und keine einheitliche Qualitätszertifizierung. Um den Markt zu verstehen, hilft eine Typisierung: Die meisten Anbieter lassen sich einem von vier Typen zuordnen.

Plattform-Anbieter

Plattform-Anbieter koordinieren Mieterstrom-Projekte, ohne die Installation selbst durchzuführen. Sie bringen Eigentümer, Installateure, Messstellenbetreiber und Software zusammen — ähnlich wie eine Vermittlungsplattform. Die Planung und Abrechnung laufen über die Plattform, die physische Umsetzung über regionale Partner.

Stärken: Skalierbarkeit, oft digitale Prozesse, gute Software-Integration. Schwächen: Kein eigener Meisterbetrieb, abhängig von der Qualität regionaler Partner, Schnittstellenrisiken bei Montage und Messstellenbetrieb. Kein direkter wMSB-Zugang — Wartezeiten sind die Regel.

Klassische Solarteure und Installateure

Elektrobetriebe und PV-Installateure, die ihr Angebot um Mieterstrom erweitert haben. Sie installieren die PV-Anlage mit eigenem Team, bieten aber Abrechnung, Messstellenbetrieb und rechtliche Absicherung nicht oder nur über Partner an.

Stärken: Eigener Meisterbetrieb, lokale Präsenz, handwerkliche Kompetenz. Schwächen: Mieterstrom ist nicht das Kerngeschäft. Die nicht-technischen 70 Prozent (Abrechnung, Recht, Steuer, Software, Messstellenbetrieb) sind oft nicht abgedeckt. Viele Solarteure unterschätzen den Aufwand und stellen nach den ersten Projekten fest, dass Mieterstrom operativ eine andere Liga ist als EFH-PV.

Komplettanbieter mit eigenem Meisterbetrieb

Anbieter, die die gesamte Wertschöpfungskette abdecken: Planung, Montage (eigener Meisterbetrieb), Messstellenbetrieb, Software, Abrechnung, rechtliche und steuerliche Absicherung über spezialisierte Partner. Diese Kategorie ist die seltenste — weil die Kombination aus handwerklicher Kompetenz, regulatorischem Know-how und technischer Infrastruktur schwer aufzubauen ist.

Stärken: Minimales Schnittstellenrisiko, volle Kontrolle über Zeitplan und Qualität, ein Ansprechpartner für alles. Schwächen: Meist regional begrenzt (eigene Montagekapazitäten haben Einzugsgrenzen), begrenzte Skalierung.

Energieversorger mit Mieterstrom-Sparte

Große Energieversorger (Stadtwerke, regionale EVUs, überregionale Anbieter) bieten Mieterstrom als zusätzliches Produkt an. Sie verfügen über die regulatorische Infrastruktur (EVU-Status, Abrechnungssysteme), beauftragen aber die Installation meist extern.

Stärken: Etablierte Abrechnungsinfrastruktur, regulatorische Erfahrung, finanzielle Stabilität. Schwächen: Mieterstrom ist ein Nebenprodukt, nicht das Kerngeschäft. Die Aufmerksamkeit und Spezialisierung eines reinen Mieterstrom-Anbieters fehlt. Oft kein eigener Meisterbetrieb, kein direkter wMSB-Zugang für Mieterstrom-spezifische Anforderungen. Lange Entscheidungswege und standardisierte Prozesse, die für individuelle Gebäude nicht optimal sind.


Anbieter-Typen im Vergleich

Kriterium Plattform-Anbieter Solarteur Komplettanbieter Energieversorger
Eigener Meisterbetrieb Nein Ja Ja Meist nein
wMSB-Zugang Nein Nein Selten (Lumitra: zertifizierter wMSB-Partner) Teilweise
Mieterstrom-Software Ja (oft Kern) Nein/Partner Ja Teilweise
Rechtliche Absicherung Unterschiedlich Selten Fachanwalt-Partner Eigene Rechtsabteilung
Steuerliche Beratung Selten Nein Spezialisierter Partner Selten spezifisch
Herstellerunabhängig Teilweise Oft gebunden Ja Teilweise
Schnittstellenrisiko Hoch Hoch Minimal Mittel
Langfristiger Betrieb Ja (Software) Nur Wartung Ja (Vollumfang) Ja (Abrechnung)
Regionale Präsenz Überregional Lokal Regional (1h Umkreis) Regional/National
Eignung kleine Objekte Mittel Gut (Montage) Sehr gut Gering
Eignung große Objekte Gut Begrenzt Sehr gut Gut

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Das Schnittstellenproblem: Warum mehrere Dienstleister teurer sind als ein Komplettanbieter

In der Theorie klingt es vernünftig, sich für jeden Bereich den besten Spezialisten zu suchen: den besten Installateur, den besten MSB, die beste Software. In der Praxis erzeugt das drei typische Probleme — die ein Komplettanbieter strukturell vermeidet:

⏱️

1. Zeitverlust durch Koordination

Jeder Dienstleister hat seinen eigenen Terminkalender und seine eigenen Prozesse. Zwischen PV-Installateur, MSB, Abrechnungs-Anbieter und Energieversorger zu koordinieren bedeutet wochenlange Abstimmungsschleifen.

Bei Lumitra: ein Ansprechpartner, ein Terminplan
🔌

2. Inkompatibilität von Systemen

Die Abrechnungssoftware braucht Daten vom Smart Meter Gateway. Wenn MSB und Software unterschiedliche Systeme verwenden, müssen Daten manuell übertragen oder Schnittstellen programmiert werden.

Bei Lumitra: Smart Meter, Gateway und Abrechnung aus einem System

3. Unklare Verantwortlichkeiten

Ein Mieter meldet, dass seine Stromrechnung nicht stimmt. Liegt der Fehler beim Zähler (MSB), bei der Zuordnung (Software), bei der Rechnungserstellung (Abrechnung) oder beim Tarif (Anbieter)? Bei drei oder vier Anbietern verschiebt sich die Verantwortung gerne.

Bei Lumitra: ein Ansprechpartner, eine Verantwortung

Lumitras Positionierung: Was uns von anderen Anbietern unterscheidet

Lumitra gehört zur Kategorie der Komplettanbieter mit eigenem Meisterbetrieb. Das ist keine Selbstbezeichnung, sondern eine faktische Beschreibung des Leistungsumfangs:

Bereich Was Lumitra leistet
Planung Technische Planung, 3D-Modell, PV-Simulation, Wirtschaftlichkeitsanalyse (Best/Mid/Worst Case)
Montage Eigener Elektro-Meisterbetrieb — PV-Module, Wechselrichter, Speicher, Kabelinfrastruktur, Zähleranlage
Messstellenbetrieb Über zertifizierten wMSB-Partner — Smart Meter Gateway, keine Abhängigkeit vom grundzuständigen MSB
Software White-Label-Plattform Lumitra-Software — automatisierte Abrechnung, Mieter-App, QR-Code-Onboarding
Recht Fachanwalt für Energierecht als fester Partner — Verträge, AGB, regulatorische Compliance
Steuer Spezialisierter Steuerberater als Partner — IAB, EStG-Befreiung, BgA-Beratung
Komponenten Herstellerunabhängig — Auswahl nach Gebäudeeignung, nicht nach Einkaufskonditionen
Langfristiger Betrieb 20+ Jahre Betriebsverantwortung — Wartung, Updates, Mieterwechsel, regulatorische Anpassungen

Was Lumitra nicht ist: - Kein reiner Plattform-Anbieter: Lumitras Kernmontage übernimmt das eigene Monteur-Team. Bei größeren Projekten ergänzen wir gezielt durch sorgfältig ausgewählte Partner — die Verantwortung bleibt bei Lumitra. - Kein reiner Installateur: Mieterstrom ist Lumitras Kerngeschäft, nicht ein Zusatzangebot zum EFH-Geschäft - Kein Energieversorger: Lumitra ist kein Großunternehmen mit Mieterstrom als Randprodukt, sondern ein spezialisierter Mittelständler mit 100 Prozent Fokus auf Mieterstrom im Mehrfamilienhaus

Einzugsgebiet: Lumitras Heimatmarkt ist das Allgäu und der erweiterte Umkreis (ca. 1 Stunde Fahrzeit). Innerhalb dieses Radius werden auch kleinere Objekte ab 6 Wohneinheiten realisiert. Deutschlandweit arbeitet Lumitra an Projekten ab etwa 40 Wohneinheiten.

Alle Leistungen im Überblick · Unser Prozess von der Planung bis zur Inbetriebnahme


Häufig gestellte Fragen

Der Mieterstrommarkt in Deutschland ist fragmentiert. Es gibt mehrere hundert Anbieter, aber die wenigsten sind Komplettanbieter. Die meisten sind entweder klassische Solarteure, die einzelne Leistungen anbieten, Plattform-Anbieter mit Partnernetzwerken oder Energieversorger mit Mieterstrom-Sparte. Echte Komplettanbieter, die von der Planung über die Montage bis zur Abrechnung alles aus einer Hand liefern, sind selten — und noch seltener mit eigenem Meisterbetrieb und MSB-Partner-Status.

Die Kosten hängen vom Betriebsmodell ab. Im Eigentümer-Modell investieren Sie in die PV-Anlage und können den laufenden Betrieb (Abrechnung, Wartung). Den Messstellenbetrieb übernimmt grundsätzlich Lumitra als wMSB-Partner als Service beauftragen — typischerweise gegen eine monatliche Pauschale oder eine Beteiligung an den Mieterstromerlösen. Im Contracting-Modell übernimmt der Anbieter die gesamte Investition — für den Eigentümer entstehen null Kosten. Beim Anbietervergleich sollten Sie nicht nur die offensichtlichen Kosten vergleichen, sondern auch versteckte Kosten: externe Subunternehmer, separate Messstellenkosten, Softwarelizenzen und Wartungsverträge.

Im Eigentümer-Modell und Hybrid-Modell ist ein Wechsel des Dienstleisters grundsätzlich möglich — die PV-Anlage gehört Ihnen. Beachten Sie Vertragslaufzeiten für Abrechnungsservice, Wartung und Messstellenbetrieb. Im Contracting-Modell ist die Anlage Eigentum des Anbieters — ein Wechsel während der Vertragslaufzeit ist nur per Ablösevereinbarung möglich. Deshalb ist die Wahl des richtigen Anbieters beim Contracting besonders wichtig: Sie binden sich für 15 bis 25 Jahre.

Für die Planungs- und Abrechnungsphase ist der Standort des Anbieters weniger relevant — das lässt sich digital abwickeln. Für die Montage, den Messstellenbetrieb und den laufenden Service ist räumliche Nähe ein erheblicher Vorteil: kürzere Reaktionszeiten bei Störungen, persönlicher Ansprechpartner vor Ort und keine langen Anfahrten, die die Projektkosten erhöhen. Bei Lumitra im Allgäu liegt der Schwerpunkt auf dem regionalen Einzugsgebiet (ca. 1 Stunde Umkreis) — deutschlandweit ab etwa 40 Wohneinheiten.


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Lumitra-Geschäftsführung Luis Röder und Noah Rues
Lumitra-Geschäftsführung: Luis Röder und Noah Rues.

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