Mieterstrom-Software — Abrechnung, Mieterakquise und Monitoring auf Autopilot
Die größte Hürde bei Mieterstrom ist nicht die PV-Anlage. Es ist die Frage, wer die Abrechnung macht, wer neue Mieter anmeldet, wer Mahnungen verschickt und wer bei Mieterwechsel den Vertrag überträgt. Lumitras Softwareplattform übernimmt Rechnungen, Zahlungsabgleich und Datenpflege automatisch. Für die wenigen Schritte, die Sie selbst auslösen — neuen Mieter einladen, eine Mahnung freigeben — gibt die Software fertige Vorlagen und Daten. Aus Stunden Verwaltungsaufwand werden Minuten. Sie behalten die Kontrolle, ohne im Papierkrieg zu versinken.
Lumitra — Komplettanbieter für Mieterstrom
Wir setzen Mieterstrom-Projekte komplett um — von der ersten Planung über Recht, Bau und Förderung bis zur jährlichen Abrechnung. Die Software, die Sie auf dieser Seite sehen, ist Teil dieses Systems — entwickelt mit unserer Energierechtskanzlei und unserem Steuerberater-Partner.
Kostenloses Erstgespräch →Das Problem ohne Software: Warum Mieterstrom an der Verwaltung scheitert
Mieterstrom scheitert selten an der Technik. PV-Anlagen auf Mehrfamilienhäusern sind erprobt, die Wirtschaftlichkeit ist belegt, die Förderstruktur steht. Das Problem liegt woanders: im Betrieb danach.
Der unsichtbare Aufwand hinter jedem Mieterstromprojekt
Der Abrechnungsprozess bei Mieterstrom ist fundamental anders als bei einer normalen Stromrechnung. Bei normalem Strom hat jeder Haushalt einen Zähler, einen Stromanbieter und bekommt einmal im Jahr eine Rechnung. Der Eigentümer hat damit nichts zu tun.
Was das für Eigentümer und Hausverwaltungen konkret bedeutet
Für einen privaten Eigentümer mit einem Mehrfamilienhaus von 6 bis 12 Wohneinheiten ist dieser Verwaltungsaufwand abschreckend. Er hat das Gebäude nicht gekauft, um Stromlieferant zu werden. Die PV-Anlage soll Rendite erwirtschaften — nicht einen neuen Vollzeitjob erzeugen.
Warum Excel-Lösungen und manuelle Prozesse nicht skalieren
Manche Eigentümer oder kleinere Dienstleister versuchen, die Mieterstrom-Abrechnung mit einfachen Mitteln zu lösen: Zählerstände manuell ablesen, in eine Excel-Tabelle eintragen, Rechnungen per Word-Vorlage erstellen, per Post verschicken.
Genau das löst die Lumitra-Software.
Was Excel und manuelle Prozesse nicht schaffen, übernimmt unsere Software-Plattform — entwickelt für Mieterstrom, rechtssicher und automatisch.
- ✓Jahresabrechnung automatisch nach § 42a EnWG erstellt
- ✓Mieterakquise per QR-Code — 3 Minuten bis zum Vertrag
- ✓Live-Verbrauch und Mahnwesen — kein Eigentümer-Aufwand
- ✓DSGVO-konform mit deutschen Servern
Grundfunktionen Lumitra-Software
Lumitras Softwareplattform: Das Betriebssystem für Mieterstrom
Lumitras Abrechnungssoftware übernimmt den gesamten operativen Betrieb eines Mieterstromprojekts — von der Zählerstandserfassung über die Rechnungsstellung bis zum Mahnwesen. Kein manueller Eingriff, kein Excel, kein Papierkram.
Automatische Zählerstandserfassung — vom Smart Meter direkt in die Software
Die Verbrauchsdaten jeder Wohneinheit werden automatisch erfasst — über die Smart Meter, die Lumitra im Rahmen des Mieterstromprojekts installiert. Die Zähler senden die Daten per Gateway an die Softwareplattform. Kein manuelles Ablesen, kein Vor-Ort-Termin, kein Zahlendreher. Konkret:; Viertelstundengenaue Lastgangdaten.
Rechtskonforme Jahresabrechnung — Paragraph 42a EnWG, automatisch erstellt
Die Abrechnung bei Mieterstrom ist kein formloser Vorgang. Sie unterliegt den Anforderungen des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG), der Stromgrundversorgungsverordnung (StromGVV) und — sofern der Mieterstromzuschlag beantragt wird — den EEG-Meldepflichten. Fehler in der Abrechnung können rechtliche und finanzielle Konsequenzen haben.
Digitale Mieterakquise per QR-Code — 3 Minuten bis zum Vertrag
Die Mieterakquise ist der Schritt, der über die Teilnahmequote und damit über die Wirtschaftlichkeit des gesamten Projekts entscheidet. Je mehr Mieter teilnehmen, desto höher der Eigenverbrauch im Gebäude, desto höher die Einnahmen aus dem Mieterstromverkauf, desto besser die Rendite.
Strukturierter Vertragswechsel bei Mieterfluktuation
In deutschen Mehrfamilienhäusern wechseln jährlich 10 bis 15 Prozent der Mieter (empirica, 2023). Mit einem Klick laden Sie den neuen Mieter per QR-Code ein — die Anmeldung übernimmt er selbst in drei Minuten direkt vom Smartphone. Statt Schlussrechnung, Neuvertrag und Zählerstand-Aktion: ein bewusster Schritt von Ihnen, der Rest läuft.
Mahnwesen und Zahlungsabgleich — strukturiert unterstützt
Zahlungsausfälle bei Mieterstrom sind selten — die Quote liegt unter 2 Prozent, weil die Abschläge niedrig sind und per Lastschrift eingezogen werden. Die Software gleicht Kontoauszüge automatisch mit offenen Zahlungen ab — Sie sehen sofort, wenn eine Zahlung fehlt. Eine Mahnung versenden Sie mit fertiger Vorlage direkt aus dem System in Minuten. Sie behalten die Kontrolle über Ton und Eskalation, ohne ein einziges Schreiben selbst formulieren zu müssen.
DSGVO-konforme Datenhaltung und Datensicherheit
Mieterstrom-Software verarbeitet personenbezogene Daten: Namen, Adressen, Bankverbindungen, Verbrauchsdaten. Seit der Einführung der DSGVO (Mai 2018) gelten strenge Anforderungen an die Verarbeitung dieser Daten — Verstöße können Bußgelder von bis zu 20 Millionen Euro oder 4 Prozent des Jahresumsatzes nach sich ziehen.
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In 30 Minuten prüfen wir gemeinsam, ob Ihr Objekt für Mieterstrom geeignet ist — kostenlos, ohne Verpflichtung.
Erstgespräch anfragen →Video: Was unsere Software im Hintergrund für Sie erledigt
Für Eigentümer — was Sie sehen, was Sie nicht machen müssen
Als Eigentümer haben Sie ein Mieterstromprojekt gestartet, um Rendite zu erwirtschaften — nicht um Stromlieferant zu werden. Lumitras Software stellt sicher, dass Sie genau das bekommen: die Rendite, fast ohne Aufwand.
Das Eigentümer-Dashboard: Erträge und Abrechnungsstatus
Das Eigentümer-Dashboard zeigt Ihnen auf einen Blick, wie Ihr Mieterstromprojekt läuft:
-
Monatliche Erträge. Wie viel Einnahmen hat das Projekt in diesem Monat generiert? Aufgeschlüsselt nach: Einnahmen aus Mieterstromverkauf an Mieter, Einspeisevergütung für überschüssigen Strom, Mieterstromzuschlag (sofern beantragt). Kein Raten, kein Warten auf die Jahresabrechnung — Sie sehen die Zahlen in Echtzeit.
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Abrechnungsstatus. Sind alle Abrechnungen erstellt und versendet? Gibt es offene Zahlungen? Laufen Mahnverfahren? Sie sehen den Status — müssen aber nicht eingreifen.
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PV-Performance. Wie viel Strom hat die PV-Anlage in diesem Monat erzeugt? Wie hoch war die Eigenverbrauchsquote im Gebäude? Wie viel wurde ins Netz eingespeist? Diese Daten helfen bei der langfristigen Bewertung der Wirtschaftlichkeit.
Was Sie nicht machen müssen — und warum das so bleibt
Das ist die eigentliche Leistung der Software. Nicht was sie zeigt, sondern was sie Ihnen abnimmt:
| Aufgabe | Ohne Software | Mit Lumitra-Software |
|---|---|---|
| Zähler ablesen | Jährlich, vor Ort, manuell | Automatisch, digital, in Echtzeit |
| Rechnungen erstellen | Pro Mieter, manuell, nach Vorgaben EnWG/StromGVV | Automatisch, normkonform, auf Knopfdruck |
| Rechnungen versenden | Drucken, frankieren, per Post | Digital oder postalisch — automatisch |
| Preise prüfen | Grundversorgertarif beobachten, 90-Prozent-Grenze manuell berechnen | Saubere Preisstruktur und Vergleichsdaten im System — Sie prüfen Ihre Konformität in Sekunden |
| Mahnwesen | Selbst mahnen oder Anwalt beauftragen | Zahlungsabgleich automatisch, fertige Mahn-Vorlagen — eine Mahnung in Minuten statt Stunden |
| Mieterwechsel | Schlussrechnung, Neuvertrag, Zählerstand | Ein Klick: QR-Code an den neuen Mieter, Schlussrechnung automatisch, Onboarding in 3 Minuten |
| DSGVO-Dokumentation | Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten, AVV, Löschfristen | Integriert und automatisiert |
Die Software erledigt die wiederkehrenden Aufgaben für Sie. Für die wenigen Schritte, die einen bewussten Klick brauchen — Mieter einladen, Mahnung freigeben — liefert sie fertige Vorlagen und alle Daten. Aus Stunden Verwaltungsarbeit pro Jahr werden ein paar Minuten.
Bei Volleinspeisung gibt es nach der Installation nichts zu tun. Bei Mieterstrom gibt es laufende Aufgaben — und genau die macht die Lumitra-Software so leicht, dass sie kaum mehr ins Gewicht fallen. Planbar, strukturiert, in Minuten erledigt.
Mehr über Mieterstrom-Wirtschaftlichkeit erfahren →
Für Mieter — günstiger Strom, volle Transparenz, drei Minuten Anmeldung
Mieterstrom ist für Mieter denkbar einfach: günstigerer Strom als vom Grundversorger, direkt vom Dach des eigenen Gebäudes, und jederzeit kündbar. Der Mieterstrompreis liegt gesetzlich garantiert unter dem Grundversorgertarif — typischerweise 10 bis 20 Prozent günstiger.
Die Teilnahme ist freiwillig. Kein Mieter wird automatisch umgestellt. Wer nicht teilnimmt, bezieht weiterhin Strom vom Anbieter seiner Wahl. Wer teilnimmt, spart Geld — ab dem ersten Tag.
Die Mieter-App: Echtzeit-Verbrauch und Stromherkunft
Die Mieter-App ist kein Pflichtbestandteil — die Abrechnung funktioniert auch ohne App. Aber sie gibt dem Mieter volle Transparenz über seinen Stromverbrauch:
Echtzeit-Verbrauchsanzeige. Wie viel Strom verbrauche ich gerade? Wie hat sich mein Verbrauch im Vergleich zum Vormonat entwickelt? Die App zeigt den aktuellen Verbrauch in Kilowattstunden — aktualisiert in Echtzeit über die Smart-Meter-Daten.
Stromherkunft. Woher kommt mein Strom gerade? Die App zeigt in Echtzeit, wie viel des aktuellen Verbrauchs aus der PV-Anlage auf dem Dach stammt und wie viel aus dem öffentlichen Netz. An sonnigen Tagen sieht der Mieter: "87% Ihres Stroms kommt gerade von der PV-Anlage." Das ist nicht nur eine Information — es ist ein tägliches Erlebnis, das die Bindung zum Mieterstrom-Modell stärkt.
Rechnungshistorie und Vertragsdetails — über das Mieter-Web-Portal (ab Ende 2026)
Tarifdetails, Vertragslaufzeit, Abschlagszahlungen und Rechnungs-PDFs erhalten Mieter über das Mieter-Web-Portal — erreichbar über jeden Browser, ohne App-Download. Das Portal geht voraussichtlich Ende 2026 online. Bis dahin landen Rechnungen direkt im Postfach des Mieters (per E-Mail oder Post), und der Lumitra-Kundenservice steht für alle Fragen bereit — ohne Umweg über Eigentümer oder Hausverwaltung.
QR-Code-Anmeldung: Wohnung wählen, IBAN eingeben, fertig
Die Anmeldung zum Mieterstrom ist bewusst so einfach gehalten, dass sie keine Erklärung braucht. Der Mieter erhält einen QR-Code — per Aushang im Treppenhaus, als Beilage zum Mietvertrag oder per E-Mail. Ab hier:
Schritt 1: QR-Code scannen. Der QR-Code öffnet die Anmeldeseite im Browser — kein App-Download erforderlich für die Anmeldung.
Schritt 2: Wohnung wählen. Der Mieter sieht eine Liste der Wohnungen im Gebäude und wählt seine aus. Die Zuordnung zum richtigen Zähler erfolgt automatisch im Hintergrund.
Schritt 3: Bankverbindung eingeben. IBAN eingeben für den monatlichen Abschlagseinzug per SEPA-Lastschrift.
Schritt 4: Digital unterschreiben. Der Mieterstromvertrag wird angezeigt, der Mieter unterschreibt digital. Vertrag ist abgeschlossen.
Schritt 5: Fertig. Der Mieterstrom-Bezug startet automatisch. Der Mieter bekommt eine Bestätigung per E-Mail mit allen Vertragsdetails und dem Link zur App.
Gesamtdauer: unter drei Minuten. Kein Papier, kein Drucker, kein Briefumschlag, kein Warten.
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Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden (werktags) bei Ihnen zurück.
Für Hausverwaltungen — null Aufwand, keine Nebenkosten-Komplikation
Die häufigste Sorge von Hausverwaltungen bei Mieterstrom ist: "Läuft das über die Nebenkostenabrechnung? Müssen wir das mit abrechnen?"
Die Antwort: Nein.
Separate Stromabrechnung — nicht über die Nebenkostenabrechnung
Mieterstrom ist keine Nebenkosten-Position. Die Rechnung an den Mieter kommt aus der Lumitra-Software — separat von der Nebenkostenabrechnung. Abschläge werden per SEPA-Lastschrift eingezogen, sofern der Mieter das Mandat erteilt hat.
Wer welche Aufgaben übernimmt, hängt vom gewählten Betriebsmodell ab:
- ✓
Contracting: Lumitra ist Stromlieferant und übernimmt alle operativen Pflichten (Rechnungsstellung, Mahnwesen, Mieteranmeldungen, Datenpflege). Eigentümer und Hausverwaltung sind nicht in den operativen Strom-Prozess eingebunden.
- ✓
Hybrid-Modell: Lumitra übernimmt den operativen Strom-Betrieb über die Software. Mieterwechsel und neue Mieter melden Sie mit einem Klick im Dashboard — entweder als Eigentümer selbst oder über Ihre Hausverwaltung. Den Rest macht Lumitra.
- ✓
Eigentümer-Modell: Sie bleiben Anlagenbetreiber und behalten die volle Rendite. Die Software liefert fertige Vorlagen und alle Daten — Mahnungen, Mieterwechsel-Pflege und Datenkontrollen erledigen Sie in Minuten direkt aus dem System. Wer es delegieren möchte: Ihre Hausverwaltung kann diesen Service zusätzlich für Sie übernehmen.
Was in allen Modellen gilt: Die Lumitra-Software macht die laufenden Aufgaben — Zahlungsabschläge prüfen, Mieterwechsel einladen, eine Mahnung versenden — planbar und in Minuten erledigbar. Sie behalten die Kontrolle, sparen aber die Stunden Verwaltungsaufwand.
Was die Hausverwaltung NICHT tun muss
Die folgenden Aufgaben übernimmt die Lumitra-Software vollständig — unabhängig vom Betriebsmodell:
- ✓Keine Zählerablesung — Smart-Meter-Daten laufen automatisch in das System
- ✓Keine Rechnungserstellung — die Software erstellt sie automatisch nach EnWG/StromGVV
- ✓Keine Abschlagsberechnung — Software berechnet basierend auf Verbrauchsprognose
- ✓Kein Einrichten der Lastschrift-Mandate — Mieter erteilen das beim QR-Code-Onboarding
- ✓Keine Vertragsgestaltung mit Mietern — Mietverträge laufen über die Lumitra-Software
- ✓Keine DSGVO-Dokumentation für die Mieterstrom-Daten — Lumitra ist verantwortlich
- ✓Kein Kontakt mit dem Netzbetreiber oder Messstellenbetreiber
Je nach Betriebsmodell: Im Contracting-Modell übernimmt Lumitra zusätzlich Mahnungen, Mieteranmeldungen und Preisanpassungen — die Hausverwaltung hat damit nichts zu tun. Im Eigentümer- oder Hybrid-Modell verbleiben diese Schritte beim Eigentümer; die Software macht sie zu einer Minutenaufgabe. Für Hausverwaltungen, die das als Zusatz-Service für ihre Eigentümer übernehmen möchten: gerne vergütungsfähig — und mit fertigen Strukturen so leicht, dass es sich rechnet.
Was die Hausverwaltung bekommt — wenn sie es wissen will
Manche Hausverwaltungen möchten dennoch informiert sein — etwa für den Eigentümerbericht oder für Rückfragen der WEG-Mitglieder. Lumitras Software bietet dafür:
- ✓
Aggregierte Gebäudeberichte. Wie viel PV-Strom wurde erzeugt? Wie hoch ist die Teilnahmequote? Wie viel Ertrag hat das Projekt erwirtschaftet? Diese Berichte enthalten keine personenbezogenen Mieterdaten — nur Gebäudekennzahlen.
- ✓
Berichtsexport für Eigentümer-Versammlungen. Der Bericht kann als PDF exportiert und der WEG-Versammlung oder dem Eigentümer vorgelegt werden — als Nachweis, dass das Mieterstromprojekt wie geplant läuft.
- ✓
Kontaktdaten des Lumitra-Ansprechpartners. Für den Fall, dass die Hausverwaltung Fragen hat oder ein Mieter sich an die HV wendet: ein direkter Kontakt zum Lumitra-Kundenservice, der die Anfrage übernimmt.
Die Hausverwaltung hat die Option, informiert zu sein. Sie hat keine Pflicht, aktiv zu werden.
Warum die Teilnahmequote über die Wirtschaftlichkeit entscheidet
Die Teilnahmequote — also der Anteil der Mieter im Gebäude, die am Mieterstrom teilnehmen — ist einer der wichtigsten Hebel für die Wirtschaftlichkeit eines Mieterstromprojekts. Mehr Teilnehmer bedeuten mehr Eigenverbrauch im Gebäude, weniger Einspeisung ins Netz und höhere Einnahmen aus dem Mieterstromverkauf.
Die Rechnung ist einfach: Solarstrom, der an Mieter verkauft wird, bringt den vollen Mieterstrompreis. Solarstrom, der ins öffentliche Netz eingespeist wird, bringt nur die Einspeisevergütung — ein Bruchteil des Mieterstrompreises. Jeder Mieter, der nicht teilnimmt, kostet den Eigentümer Geld — weil der Strom, der für diese Wohnung erzeugt wird, zum niedrigeren Einspeisesatz ins Netz fließt.
Digitale Mieterakquise per QR-Code — über 80 Prozent Teilnahme
Lumitra-Projekte erreichen Teilnahmequoten von über 80 Prozent. Das ist kein theoretischer Wert, sondern der Durchschnitt aus realen Projekten mit digitaler Mieterakquise per QR-Code.
Zum Vergleich:
| Akquise-Methode | Typische Teilnahmequote | Aufwand pro Mieter |
|---|---|---|
| Anschreiben per Post + Papiervertrag | ~50–60% | Hoch (Druck, Versand, Rücklauffrist, manuelle Erfassung) |
| Informationsveranstaltung + Papiervertrag | ~55–65% | Mittel (Organisation, Durchführung, Nachfassen) |
| Digitale Akquise per QR-Code (Lumitra) | >80% | Minimal (QR-Code verteilen, Rest läuft automatisch) |
Die digitale Akquise ist nicht nur effektiver — sie ist auch günstiger. Kein Druck, kein Porto, kein Nachhaken bei nicht zurückgeschickten Verträgen. Der QR-Code wird einmal erstellt und kann unbegrenzt verwendet werden — auch für jeden zukünftigen Mieterwechsel.
Warum die Teilnahmequote bei digitaler Akquise so hoch ist
Die hohe Teilnahmequote hat drei Gründe:
1. Minimaler Aufwand für den Mieter. Drei Minuten vom QR-Code-Scan bis zum abgeschlossenen Vertrag. Kein Formular ausfüllen, kein Ausdrucken, kein Gang zur Post. Je geringer die Hürde, desto höher die Teilnahme — ein Grundprinzip, das aus der Verhaltensforschung belegt ist (Thaler und Sunstein, "Nudge", 2008; Google/Optimizely Conversion-Studien, 2019–2024).
2. Sofortiger, greifbarer Vorteil. Der Mieter sieht im Anmeldeprozess seinen voraussichtlichen Tarif und die geschätzte monatliche Ersparnis gegenüber dem Grundversorger. Das ist kein abstraktes Versprechen — es ist eine konkrete Zahl in Euro, die sofort sichtbar ist. "Sie sparen voraussichtlich 18 Euro pro Monat" ist ein Argument, das kaum jemand ablehnt.
3. Keine Bindung. Der Mieterstromvertrag ist jederzeit kündbar. Der Mieter geht kein Risiko ein. Wenn der Mieterstrom aus irgendeinem Grund nicht mehr passt, wechselt er zurück zum Grundversorger oder einem anderen Anbieter. Diese Freiheit senkt die Hemmschwelle erheblich.
Das Zusammenspiel dieser drei Faktoren — minimaler Aufwand, sofortiger Vorteil, kein Risiko — führt zu Teilnahmequoten, die mit traditionellen Methoden nicht erreichbar sind.
Was passiert, wenn ein Mieter nicht teilnimmt
Nicht jeder Mieter wird am Mieterstrom teilnehmen. Das ist normal und kein Problem für die Wirtschaftlichkeit des Projekts — solange die Teilnahmequote über einem bestimmten Schwellenwert liegt.
Mieter, die nicht teilnehmen, beziehen ihren Strom weiterhin vom Anbieter ihrer Wahl — in der Regel vom Grundversorger. Für diese Wohnungen läuft die PV-Anlage trotzdem: Der Strom, der nicht im Gebäude verbraucht wird, wird ins öffentliche Netz eingespeist und bringt die Einspeisevergütung.
Die wirtschaftliche Schwelle, ab der ein Mieterstromprojekt rentabel ist, liegt typischerweise bei 50 bis 60 Prozent Teilnahme (ICLEI/dena, 2023). Alles darüber verbessert die Rendite. Bei Lumitras durchschnittlicher Quote von über 80 Prozent liegt die tatsächliche Wirtschaftlichkeit deutlich über dem kalkulierten Worst Case.
Für den Eigentümer bedeutet das: Selbst wenn einige Mieter nicht mitmachen, rechnet sich das Projekt. Und die Mieter, die heute nicht teilnehmen, können sich jederzeit nachträglich anmelden — über denselben QR-Code.
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