Mieterstrom für Bauträger: Neubau und Umbau ohne Risiko
PV-Pflicht erfüllen. Verkaufsargument schaffen. Bauzeitenplan schützen. Lumitra integriert Photovoltaik und Mieterstrom ab der Entwurfsplanung direkt in Ihren Bauprozess. Ein Ansprechpartner. Ein Meisterbetrieb. Betreiberlösung inklusive — auch nach Objektverkauf.
- Planung, Montage, Messstellenbetrieb und Abrechnung — alles intern via Lumitra & Partner
- Zertifizierter wMSB-Partner — Smart Meter werden direkt von uns gesetzt
- 100 % Rechtssicherheit: Energierechtskanzlei und spezialisierte Steuerberatung als Partner
- Lumitra übernimmt ebenfalls Abrechnung. Keine anstrengende Bürokratie.
- Lumitra prüft immer mögliche Förderungen
- Integration ab Entwurfsplanung — Kabelwege im Rohbau bereits berücksichtigt
- Verkaufsargument für Neubau-Käufer (ESG, Verbrauchstransparenz)
- Betreiberlösung bleibt auch nach Objektverkauf
- Bauzeitenplan-Schutz durch eigenes Montageteam
- Strom-Sicherheit: keine Ausfallzeiten ohne Strom
Sechs Blocker, die Bauträger von der PV-Integration abhalten — und keiner hält der Prüfung stand
Deutschland hat 1,9 Millionen Mehrfamilienhäuser mit PV-Potenzial (IW Köln, 2024). Nur rund 9.000 nutzen Mieterstrom. Im Neubau wäre die Integration am einfachsten — kein Bestandsschutz, keine Nachrüst-Logistik, volle Planungsfreiheit. Trotzdem wird PV im Neubau oft erst kurz vor Baubeginn oder gar nicht eingeplant. Nicht weil es sich nicht lohnt, sondern weil fünf operative Bedenken die Entscheidung blockieren. Jedes einzelne davon ist lösbar.
Noch ein Gewerk — noch eine Schnittstelle
Bauträger koordinieren bereits 15 bis 20 Gewerke pro Projekt. Mieterstrom klingt nach fünf neuen Akteuren — PV-Planer, Installateur, Messstellenbetreiber, Abrechnungsdienstleister, Energierechtsanwalt. In einem Prozess unter Zeitdruck: Deal-Breaker.
Lumitra vereint alle fünf Funktionen in einer Hand: Planung, Montage durch eigenen Meisterbetrieb, Messstellenbetrieb, automatisierte Abrechnung, Rechtsabsicherung. Ein Gewerk statt fünf. Ein Ansprechpartner, ein Vertrag, ein Terminplan. Die PV-Integration wird wie jedes andere Gewerk in den Bauprozess eingeplant — mit festen Meilensteinen und Terminzusagen, die halten.
Passt das in unseren Bauzeitenplan?
Der Bauzeitenplan ist das Herzstück jedes Projekts. PV als nachgelagertes Add-on bedeutet Terminkollisionen mit anderen Gewerken, Nachtragsforderungen und Verzögerung bei der Inbetriebnahme — genau die Probleme, die Bauträger befürchten.
Lumitra startet nicht auf der Baustelle, sondern am Planungstisch — ab Leistungsphase 3. PV-Montage synchron mit Dacheindeckung, Zähleranlage parallel zur Elektroinstallation, Smart Meter über festen MSB-Partner direkt gesetzt. Bei Objektübergabe läuft das System. Verbindliche Terminzusagen durch eigene Monteure — keine Abhängigkeit von externen Kapazitäten.
Wir bauen und verkaufen — wer betreibt das danach?
Bauträger verkaufen und sind raus. Eine Mieterstromanlage muss 20 bis 30 Jahre betrieben, gewartet und abgerechnet werden. Wer übernimmt das? Wenn die Antwort unklar ist, wird Mieterstrom zum Vermarktungsrisiko — kein Käufer will ein System ohne Betreiber.
Lumitras Betreibervertrag läuft unabhängig vom Eigentümerwechsel weiter. Bei Objektverkauf übernimmt der Käufer ein funktionierendes Energiesystem — nicht ein offenes Projekt. Abrechnung, Wartung, Monitoring laufen. Für den Käufer Mehrwert ab Tag 1, für den Bauträger sauberer Exit ohne offene Baustellen. Kein Haftungsrisiko, keine Nachforderungen nach Verkauf.
Lohnt sich das für unsere Kalkulation?
Bauträger kalkulieren über Gestehungskosten + Marge = Verkaufspreis. PV erhöht die Gestehungskosten — die Frage: Steigt der Verkaufspreis stärker? Lässt sich das Objekt schneller vermarkten?
Im Contracting-Modell entstehen null Zusatzkosten in der Baukalkulation — Lumitra investiert. Typische Dachpacht: 25 bis 40 € pro kWp und Jahr (Stand 2026) — bei 40 kWp entspricht das 800 bis 1.600 € jährlich, kumuliert 16.000 bis 32.000 € über 20 Jahre. PV erscheint als Premium-Feature im Vermarktungsmaterial: günstigerer Strom, bessere Energieeffizienzklasse, integrierte Ladeinfrastruktur. Im Eigentümer-Modell wird PV als Verkaufs-Asset weitergegeben — energetisch optimierte Neubauten erzielen messbar höhere Preise. Mieterstrom ist Vermarktungsthema, nicht reines Renditethema. Mehr zu Mieterstrom + Steuer →
Der Architekt plant ohne Mieterstrom — weil niemand ihn dazu bringt
Architekten sind Gatekeeper in Leistungsphase 1-3. Die HOAI vergütet nicht die Qualität der Energieplanung — der Anreiz, Mieterstrom proaktiv vorzuschlagen, ist null. Folge: Zählerschränke ohne Mieterstrom-Tauglichkeit, fehlende Kabelwege, vergessene Internetanbindung.
Lumitra liefert fertige Planungsunterlagen an den Architekten — Zählerschrankpläne, Kabelwege, Wechselrichter-Standorte, Messkonzept-Spezifikationen. Der Architekt integriert das in seine Entwurfsplanung, ohne selbst zum Mieterstrom-Experten werden zu müssen. Weniger Risiko, weniger Mehraufwand. Idealerweise sprechen Bauträger uns in LPH 2 (Vorplanung) ein.
Gibt es da nicht eine Pflicht ab 2025?
Die PV-Pflicht ist länderspezifisch, uneinheitlich und in ständiger Entwicklung. Baden-Württemberg seit Mai 2022, Hamburg und Berlin seit Januar 2023, Niedersachsen und NRW schrittweise. Diese Unklarheit lässt viele Bauträger das Thema aufschieben.
Lumitra prüft im Neubau-Projekt-Check, welche landesspezifische Regelung für Ihr Bauvorhaben gilt. Mieterstrom macht aus der Pflicht eine Chance: Eine reine Pflichtanlage erfüllt nur eine Anforderung. Mieterstrom verwandelt sie in ein Verkaufsargument — günstigerer Strom für Bewohner, bessere Energieklasse, höherer Objektwert. Wer jetzt einplant, ist kommenden Pflichten voraus.
PV-Pflicht erfüllen. Verkaufsargument schaffen. Bauzeitenplan schützen.
Für Bauträger ist Mieterstrom kein Renditethema — es ist ein Vermarktungs- und Compliance-Thema. Im Contracting-Modell: null Euro Zusatzkosten in der Baukalkulation. PV-Pflicht erfüllt, wo sie gilt. Bewohner erhalten 10 bis 20 Prozent günstigeren Strom als vom Grundversorger. Das Objekt erhält eine bessere Energieeffizienzklasse. Und der Betreiber steht fest — auch nach dem Verkauf. Lumitra übernimmt alles: von der Entwurfsplanung bis zum laufenden Betrieb. Ein Gewerk. Ein Ansprechpartner. Terminzusagen, die halten.
| Zahl | Text | Quelle |
|---|---|---|
| 0 EUR | Zusatzkosten in der Baukalkulation im Contracting-Modell — Lumitra investiert und betreibt | Lumitra-Modell (Contracting) |
| 10-20 % | Günstigerer Strom für Bewohner gegenüber dem Grundversorger — konkretes Verkaufsargument | Lumitra-Projektdaten, 2024-2026 |
| Ab LPH 3 | Integration in den Bauprozess ab Entwurfsplanung — synchron mit Dacheindeckung und Elektro | Lumitra-Prozess |
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Erstgespräch anfragen →Was Mieterstrom für Ihr Neubauprojekt konkret bedeutet
Verkaufsargument — energieautarkes Wohnen als Premium-Feature
Käufer und Mieter erwarten zunehmend nachhaltige, energieeffiziente Gebäude. Das ist kein Trend — das ist eine strukturelle Verschiebung in der Bewertung von Wohnimmobilien. Energiekosten sind für Bewohner ein wachsender Faktor bei Kauf- und Mietentscheidungen.
Ein Gewerk statt fünf — ohne Risiko für den Bauzeitenplan
Die größte Angst eines Bauträgers ist nicht, dass sich Mieterstrom nicht rechnet — sondern dass die Integration den Bauzeitenplan gefährdet. Diese Angst ist berechtigt, wenn man mit fünf verschiedenen Dienstleistern arbeiten muss: PV-Planer, Installateur, Messstellenbetreiber, Abrechnungsdienstleister und Energierechtsanwalt.
Betreiberlösung inklusive — Käufer übernimmt funktionierendes System
Das ist das Argument, das den Unterschied macht zwischen einem "PV-Dach" und einem "funktionierenden Energiesystem als Verkaufs-Asset". Ein PV-Dach ohne Betreiberlösung ist für einen Käufer eine offene Frage: Wer rechnet ab? Wer wartet? Wer kümmert sich um Mieterwechsel? Wer haftet bei Störungen?
Was Lumitra für Bauträger übernimmt
Mieterstrom im Neubau scheitert nicht an der Technik — es scheitert an der Koordination zwischen Gewerken und an der Frage, wer nach dem Verkauf den Betrieb übernimmt. Lumitra löst beides: Integration in den Bauprozess als ein Gewerk und langfristiger Betrieb als unabhängiger Partner.
Tabelle: Kernleistungen
| Leistung | Was genau | Ihr Aufwand |
|---|---|---|
| Neubau-Projekt-Check | Prüfung der PV-Integration: Dachfläche, Ausrichtung, statische Eignung, Wirtschaftlichkeit für Käufer, PV-Pflicht-Compliance | Entwurfspläne senden |
| Planungsintegration ab LPH 3 | Abstimmung mit Architekten und Statikern. Dachbelegungsplan, Elektrokonzept, Zählerschrankdimensionierung parallel zur Entwurfsplanung | Zugang zu Planungsteam |
| Ausführungsplanung | 3D-Modell, PV-Simulation, Einspeise- und Messkonzept, Anmeldung beim Anschlussnetzbetreiber — integriert in Ihre Ausführungsplanung | Keine — wir machen das |
| Montage im Bauprozess | PV-Installation synchron mit Dacheindeckung. Zählervorbereitung parallel zu Elektro. Eigener Meisterbetrieb, eigene Monteure. | Koordination mit Bauleitung |
| Messstellenbetrieb | Smart Meter Installation durch unseren Messstellenbetrieb. Direkt bei Inbetriebnahme — kein Warten auf externe Betreiber. | Keine |
| Automatisierte Abrechnung | Rechtskonforme Mieterabrechnung per Software. Mieterakquise per QR-Code. Vertragswechsel bei Fluktuation. | Keine |
| Betreibervertrag nach Verkauf | Läuft unabhängig vom Eigentümerwechsel weiter. Käufer oder Hausverwaltung übernimmt funktionierendes System. | Keine nach Übergabe |
| Wartung und Monitoring | Regelmäßige Prüfung und Instandhaltung der Anlage über die gesamte Laufzeit. | Keine |
Tabelle: Optionale Leistungen
| Leistung | Beschreibung |
|---|---|
| Batteriespeicher | Erhöhung der Eigenverbrauchsquote auf 70-82 Prozent — höhere Wirtschaftlichkeit für Käufer |
| Wärmepumpen-Integration | Solarstrom für Heizung und Warmwasser — weiterer Beitrag zur Energieeffizienzklasse |
| Ladeinfrastruktur (Wallbox) | GEIG-konforme E-Mobilitäts-Integration — PV-Strom direkt in die Wallboxen |
| Energiemanagement | Herstellerunabhängiges System für optimale Energieverteilung im Gebäude |
| BHKW-Einbindung | Kombination mit Blockheizkraftwerk für maximale Energieautarkie |
Drei Modelle — abhängig von Ihrer Projektstrategie
Bauträger haben andere Anforderungen als Bestandseigentümer: Die Entscheidung fällt früher, die Kalkulation ist projektbezogen und das Objekt wechselt nach Fertigstellung den Eigentümer. Deshalb bieten wir drei Modelle an, die sich in Auswirkung auf die Baukalkulation, Verkaufsargumentation und Betreiberlösung unterscheiden. Im Neubau-Projekt-Check empfehlen wir das Modell, das zu Ihrer Projektstrategie passt.
Eigentümer-Modell — PV als Verkaufs-Asset im Objektpreis
Sie integrieren die PV-Anlage in die Baukalkulation und geben sie als Bestandteil des Objekts an den Käufer weiter. Die Anlage erhöht den Verkaufspreis — der Käufer erhält ein funktionierendes Energiesystem mit sofortigen Erträgen und allen Steuervorteilen. ---
Hybrid-Modell — Eigentümer kauft, Lumitra betreibt
Sie integrieren die PV-Anlage in das Objekt und übergeben sie an den Käufer. Lumitra übernimmt ab Inbetriebnahme den gesamten operativen Betrieb: Abrechnung mit Mietern, Mieterakquise, Wartung, Monitoring. Der Käufer erhält ein vollständig betriebenes System — ohne eigenen Aufwand. ---
Contracting (empfohlen für Bauträger) — null Zusatzkosten in der Baukalkulation
Lumitra finanziert, installiert und betreibt die PV-Anlage auf Ihrem Neubau. Für Sie als Bauträger entstehen null Zusatzkosten. Die Anlage erscheint nicht in Ihrer Baukalkulation — aber sie erscheint im Vermarktungsmaterial als Premium-Feature. Nach Objektverkauf läuft der Betreibervertrag mit dem Käufer oder der Hausverwaltung weiter.
Von der Entwurfsplanung zur Objektübergabe — in vier Phasen
— Projekt-Check in der Planungsphase
Sie senden uns die Entwurfspläne Ihres Neubauprojekts. Wir prüfen die PV-Integration: Dachfläche, Ausrichtung, statische Eignung, Zählerschrankkonzept und die geltende PV-Pflicht für Ihr Bundesland. Parallel stimmen wir uns mit Ihrem Architekten und Statiker ab — Dachbelegung und Elektrokonzept werden parallel zur Entwurfsplanung mitentwickelt. Keine nachgelagerten Änderungen, keine Baukosten-Überraschungen.
— Ausführungsplanung und Koordination
Basierend auf dem Projekt-Check erstellen wir die Ausführungsplanung für PV und Elektro: 3D-Modell, PV-Simulation, Einspeise- und Messkonzept, Anmeldung beim Anschlussnetzbetreiber. Die Planung wird direkt mit Ihrem Planungsteam koordiniert — Dachbelegung, Kabelwege, Zählerschrankposition, Wechselrichter-Standort. Alles wird so dimensioniert, dass der Bauablauf nicht gestört wird — PV ist integraler Bestandteil, nicht Nachzügler.
— Montage im Bauprozess
Unsere eigenen Monteure installieren die PV-Anlage — synchron mit dem Bauprozess, nicht nachgelagert. Die PV-Module werden parallel zur Dacheindeckung montiert. Die Zählervorbereitung läuft parallel zur Elektroinstallation. Smart Meter werden über unseren festen Messstellenbetrieb direkt gesetzt — kein Warten auf externe Messstellenbetreiber. Die Inbetriebnahme erfolgt synchron mit der Hausübergabe — keine Verzögerung im Bauzeitenplan.
— Inbetriebnahme und Übergabe
Bei der Objektübergabe läuft das gesamte System: PV-Anlage produziert Strom. Zähler sind installiert und konfiguriert. Abrechnung ist aufgesetzt. Betreibervertrag steht. Dokumentation für den Käufer oder die Hausverwaltung ist vollständig.
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Warum Bauträger mit Lumitra arbeiten
Meisterbetrieb — eigenes Team mit voller Termintreue
Lumitra ist ein staatlich geprüfter Elektro-Meisterbetrieb. 30+ Jahre kombinierte Erfahrung in Elektrotechnik und Photovoltaik. Eigene Monteure, eigene Qualitätskontrolle, eigene Haftung.
Zertifizierter MSB-Partner — keine Warteschlangen bei Inbetriebnahme
Der Messstellenbetrieb ist bei vielen PV- und Mieterstromprojekten der Flaschenhals. Wartezeiten von drei bis sechs Monaten auf externe Betreiber sind keine Seltenheit.
Steuerlich und rechtlich gehärtet
Unser Netzwerk umfasst eine auf Energierecht spezialisierte Partner-Kanzlei und eine Steuerberatung mit tiefem Know-how in PV- und Mieterstrom-Steuerrecht.
Integration in den Bauprozess — nicht nachträglich draufgesetzt
Der entscheidende Unterschied zwischen Lumitra und einem reinen PV-Installateur: Lumitra denkt in Bauprozessen, nicht in PV-Projekten. Die Planung beginnt nicht beim Modul, sondern beim Bauzeitenplan.
Steuervorteile als Verkaufsargument für den Käufer
Für Bauträger selbst sind die Steuervorteile bei Mieterstrom weniger relevant — sie verkaufen das Objekt. Aber für den Käufer sind sie ein konkretes Kaufargument. Die folgenden Informationen helfen Ihnen, die Steuervorteile in Ihrer Vermarktung einzusetzen — als bezifferbarer Vorteil für den Käufer, nicht als abstraktes Versprechen.
Weg 1 — Steuerfreiheit (Paragraf 3 Nr. 72 EStG)
Für den Käufer, der das Objekt langfristig hält, ist die Steuerfreiheit der einfachste und dauerhafteste Vorteil: Keine Mehrwertsteuer auf die PV-Anlage: PV-Anlagen bis 30 kWp pro Wohneinheit unterliegen dem Nullsteuersatz.
Weg 2 — Abschreibungs-Strategie (IAB plus Sonder-AfA)
Für Käufer mit hohem Einkommen und Abschreibungsbedarf bietet die IAB-Strategie einen erheblichen Liquiditätseffekt: Investitionsabzugsbetrag (IAB, § 7g EStG): Bis zu 50 Prozent der Anschaffungskosten können als Gewinnminderung vorab geltend gemacht werden.
Gewerbesteuer — in der Regel kein Thema für den Käufer
Private Käufer mit einer PV-Anlage bis 30 kWp pro Wohneinheit und Einkommensteuerbefreiung nach § 3 Nr. 72 EStG: In der Regel keine Gewerbesteuerpflicht. Die Erträge sind einkommensteuerfrei, es entsteht kein gewerblicher Betrieb. Bei größeren Anlagen oder gewerblicher Vermietung des Käufers: Die erweiterte Kürzung nach § 9 Nr.
Regulatorik, die für Ihr Neubauprojekt arbeitet
Die regulatorischen Rahmenbedingungen für PV und Mieterstrom im Neubau haben sich in den letzten zwei Jahren grundlegend verbessert — und gleichzeitig verschärft. Vier Entwicklungen sind für Bauträger besonders relevant:
Punkt 1: PV-Pflicht für Neubauten (länderspezifisch)
Die PV-Pflicht für Neubauten ist das dominierende regulatorische Thema für Bauträger. Der aktuelle Stand (April 2026):
| Bundesland | PV-Pflicht Neubau | Seit | Geltungsbereich |
|---|---|---|---|
| Baden-Württemberg | Ja | Mai 2022 | Alle Neubauten (Wohn + Gewerbe) |
| Hamburg | Ja | Januar 2023 | Alle Neubauten |
| Berlin | Ja | Januar 2023 | Alle Neubauten |
| Niedersachsen | Ja (schrittweise) | 2025 | Neubauten, Details länderspezifisch |
| NRW | Ja (schrittweise) | 2024/2025 | Neubauten und große Dachsanierungen |
| Bayern | Teilweise | 2023 | Gewerbe-Neubauten inkl. Nicht-Wohngebäude und große Gewerbe-Parkplätze (Wohnbau in Diskussion) |
| Bundesweit | In Diskussion | — | Politische Debatte läuft |
Für Bauträger bedeutet das: In immer mehr Bundesländern ist PV auf dem Neubau keine Option, sondern Pflicht. Die Frage ist nicht ob, sondern wie. Mieterstrom verwandelt die Pflicht in ein Verkaufsargument — statt nur eine Anforderung zu erfüllen.
Lumitra prüft im Neubau-Projekt-Check, welche landesspezifische Regelung für Ihr Bauvorhaben gilt und welches Modell die Pflicht am wirtschaftlichsten erfüllt.
Punkt 2: GEG (Gebäudeenergiegesetz) — bessere Energieeffizienzklasse durch PV
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) definiert die Anforderungen an die Energieeffizienz von Neubauten. Eine PV-Anlage senkt den bilanziellen Primärenergiebedarf des Gebäudes und verbessert die Energieeffizienzklasse — ein Faktor, der bei der KfW-Förderung (Effizienzhaus-Standards) und bei der Bewertung durch Sachverständige zunehmend relevant ist.
Für Bauträger konkret: Ein Neubau mit PV kann eine bessere Energieeffizienzklasse erreichen als ein identisches Gebäude ohne PV — bei gleichen Baukosten für Dämmung und Haustechnik. Die PV-Anlage ist ein kosteneffizientes Instrument, um höhere Förderstufen zu erreichen und das Energierating des Gebäudes zu verbessern. Das wirkt sich direkt auf die Vermarktung aus: Käufer und Mieter schauen zunehmend auf den Energieausweis.
Punkt 3: GEIG (Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz) — Ladeinfrastruktur mitdenken
Das GEIG schreibt für Neubauten mit mehr als 5 Stellplätzen Leitungsinfrastruktur für Ladepunkte vor. Für Bauträger ist das eine weitere regulatorische Anforderung, die in der Planung berücksichtigt werden muss.
Die Verbindung zu Mieterstrom: Wenn PV-Strom auf dem Dach erzeugt wird, kann er direkt in die Wallboxen fließen — ohne Umweg über das öffentliche Netz. Lumitra plant die Wallbox-Integration als Teil des Gesamtenergiekonzepts. PV-Erzeugung, Mieterstrom-Abrechnung und Ladeinfrastruktur aus einer Hand — GEIG-konform und ein zusätzliches Verkaufsargument.
Für Bauträger bedeutet das: Zwei Pflichten (PV + Ladeinfrastruktur) mit einer integrierten Lösung erfüllen — statt zwei separate Gewerke zu koordinieren.
Punkt 4: KfW-Förderung und EU-Gebäuderichtlinie EPBD
Die KfW bietet mit dem Programm 270 (Erneuerbare Energien — Standard) zinsgünstige Kredite für PV-Anlagen auf Mehrfamilienhäusern. Für Bauträger im Eigentümer-Modell oder für Käufer, die die Anlage finanzieren möchten, ist das eine relevante Finanzierungsoption.
Die EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) verschärft schrittweise die Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden — auch im Neubau. Wer heute über die Mindestanforderungen hinaus baut (was PV im Neubau de facto bedeutet), ist für kommende Verschärfungen vorbereitet. Das ist Zukunftssicherheit als Verkaufsargument.
Zahlen aus unseren Projekten — Rendite für den Käufer
Für Sie als Bauträger ist die Rendite nicht Ihr Thema — sie gehört dem Käufer. Aber die Rendite-Daten sind Ihr stärkstes Vermarktungsargument. Die folgenden Zahlen stammen aus realisierten Lumitra-Projekten und zeigen, was ein Käufer von einem Neubau mit integrierter Mieterstromanlage erwarten kann.
Tabelle: Referenzprojekte (Lumitra-Projektkalkulationen, verifiziert)
| Kennzahl | Projekt Klein (3 WE) | Projekt Mittel (7 WE) | Projekt Groß (33 WE) |
|---|---|---|---|
| Anlagengröße | 30 kWp | 39,1 kWp | 89,1 kWp |
| Batteriespeicher | 15 kWh | 31,2 kWh | 57,2 kWh |
| Rendite p.a. (für Käufer) | 8,9 % | 14,51 % | 11,85 % |
| Break-even (für Käufer) | 8 Jahre | 8 Jahre | 9 Jahre |
| Gewinn nach 30 Jahren (für Käufer) | 309.908 EUR | 310.000 EUR | 710.000 EUR |
| Autarkiegrad | 70 % | — | — |
| Stromkostenersparnis Bewohner | ca. 20 % | ca. 20 % | ca. 15-20 % |
| Mieterstrompreis | 24-28 ct/kWh | 24-28 ct/kWh | 24-28 ct/kWh |
Quelle: Lumitra-Projektkalkulationen, verifiziert durch realisierte Kundenprojekte. Rendite gilt für den Käufer im Eigentümer- oder Hybrid-Modell. Im Contracting-Modell: null Investition für Bauträger, Käufer profitiert von günstigerem Strom. Ergebnisse abhängig von Gebäudegröße, Dachausrichtung und Verbrauchsprofil.
Diese Zahlen werden durch unabhängige Forschung gestützt: Das Ariadne-Projekt (2025, BMBF-gefördert) beziffert die interne Verzinsung für Mieterstrom auf 3,6 bis 18,5 Prozent. Lumitras Ergebnisse liegen konsistent im oberen Bereich dieser Bandbreite.
Vermarktungs-Argumentation für den Käufer
| Argument | Zahl | Quelle |
|---|---|---|
| Günstigerer Strom als vom Grundversorger | 10-20 Prozent Ersparnis | Lumitra-Projektdaten |
| Steuerfreie Erträge (§ 3 Nr. 72 EStG) | Über 300.000 EUR nach 30 Jahren (steuerfrei) | Lumitra-Projektkalkulation |
| Bessere Energieeffizienzklasse | Verbessert durch PV-Anteil an Primärenergiebedarf | GEG-Berechnung |
| Zukunftssicherheit | PV-Anlage produziert 25-30 Jahre — nach 8 Jahren Break-even kostenfrei | Lumitra-Projektdaten |
| Inflationsschutz | Strompreis korreliert mit Inflation — Erträge steigen mit | Marktdaten |
Diese Argumente sind bezifferbar, belegt und konkret. Sie können direkt in Exposees, Verkaufsunterlagen und Gespräche mit Käufern einfließen.
Häufig gestellte Fragen
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