Photovoltaik · Hausverwaltung & Portfolio
Photovoltaik für Hausverwaltungen
Lohnt sich Solar auf den Dächern Ihrer verwalteten Objekte? Sie werten das Portfolio auf, senken die Nebenkosten für die Mieter — und wir übernehmen Technik, Anmeldung und Abrechnung. Kein Mehraufwand für Ihre Verwaltung. Wir sagen Ihnen ehrlich, welche Objekte sich lohnen.
Lohnt sich Photovoltaik auf Ihren verwalteten Dächern?
In 2 Minuten berechnen: Ertrag, Amortisation und Potenzial für Ihr konkretes Objekt — kostenlos und unverbindlich.
Rechnet sich das wirklich? Der ehrliche Blick
Süddeutschland zählt zu den sonnenreichsten Regionen Deutschlands. Bayern verzeichnet 1.700–1.900 Sonnenstunden pro Jahr (Deutscher Wetterdienst, Klimadaten 2020–2025) und ist das PV-Bundesland Nr. 1 gemessen an der installierten Gesamtleistung (Bundesnetzagentur, Jahresbericht 2024). Süddeutschland liegt im oberen Ertragssegment mit typisch über 1.100 kWh/kWp/Jahr (Fraunhofer ISE).
Die wirtschaftliche Grundlogik ist einfach: Eigenverbrauch schlägt Einspeisung bei weitem. Wer selbst erzeugten Solarstrom selbst nutzt, spart den Netzbezug — derzeit rund 30–35 ct/kWh. Wer dagegen einspeist, erhält nur 5,50 bis 7,78 ct/kWh Einspeisevergütung (gültig 01.02.–31.07.2026, Bundesnetzagentur; zum 01.08.2026 greift die nächste Anpassung durch Degression). Der Unterschied ist ein Faktor von vier bis sechs — und er entscheidet darüber, wie schnell sich Ihre Anlage amortisiert.
Amortisation und Nutzungsdauer
Nach Lumitra-Erfahrungswerten amortisieren sich typische PV-Anlagen in Bayern innerhalb von 8–12 Jahren — je nach Anlagengröße, Eigenverbrauchsquote, Förderung und Finanzierungsstruktur. Da moderne Solarmodule 25–30 Jahre zuverlässig Strom produzieren, bleiben nach der Amortisation 15 Jahre und mehr, in denen Sie praktisch kostenfrei Solarstrom nutzen.
Hinzu kommt ein struktureller Vorteil: Steigende Strompreise erhöhen den Wert jeder selbst erzeugten Kilowattstunde. Eine PV-Anlage ist keine Spekulation, sondern eine kalkulierbare Sachanlage mit planbarem Ertrag — und in Süddeutschland mit einem der besten Sonnenstandorte Deutschlands besonders attraktiv.
Was kostet eine PV-Anlage pro Objekt?
Die schlüsselfertigen Anlagenkosten liegen nach Lumitra-Erfahrungswerten bei 1.100–1.500 €/kWp — inklusive Planung, Montage, Wechselrichter und Netzanmeldung, ohne Speicher. Der Endpreis hängt von mehreren Faktoren ab:
- Anlagengröße: Größere Anlagen sind effizienter — der Preis je kWp sinkt mit wachsender Leistung.
- Dachstruktur: Komplexe Geometrien, Gauben oder besondere Eindeckungen erhöhen den Montageaufwand.
- Montagesystem: Aufdach- oder Indachlösung beeinflussen Preis und Optik.
- Speicher: Ein Batteriespeicher ist eine eigene Investition, die separat kalkuliert wird (mehr dazu unten).
| Anlagengröße | Typische Kosten (ohne Speicher) | Jahresertrag (Süddeutschland) |
|---|---|---|
| 5 kWp (kleines Dach) | ~5.500–7.500 € | 5.000–5.750 kWh |
| 10 kWp (EFH/ZFH) | 11.000–15.000 € | 10.000–11.500 kWh |
| 20 kWp (MFH/Gewerbe) | 22.000–30.000 € | 20.000–23.000 kWh |
| 40 kWp (größeres MFH) | ~55.000–75.000 € | 50.000–57.500 kWh |
Quelle: Lumitra-Erfahrungswerte; Erträge auf Basis von 1.000–1.150 kWh/kWp (Fraunhofer ISE). Alle Angaben sind Richtwerte — die tatsächlichen Kosten und Erträge berechnen wir individuell für Ihr Objekt.
Statt den Solarstrom günstig einzuspeisen, liefern Sie ihn direkt an die Mieter im Objekt. Die Mieter sparen, der Eigentümer verdient — und Lumitra übernimmt die komplette Abrechnung. Das nennt man Mieterstrom.
Wie viel Strom bringt die Anlage — und was sparen Sie damit?
Süddeutschland zählt zu den ertragsstärksten PV-Standorten Deutschlands. Typische Anlagen erzielen 1.000–1.150 kWh/kWp/Jahr — Standorte in Süddeutschland liegen im oberen Bereich dieser Bandbreite (Fraunhofer ISE). Den standortgenauen Ertrag Ihres Dachs ermitteln wir über den Energie-Atlas Bayern und unsere eigene 3D-Ertragsprognose per Drohnenflug.
Eigenverbrauch versus Einspeisung
Die Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage ergibt sich aus zwei Quellen:
- Eigenverbrauch: Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde spart den Netzbezug — rund 30–35 ct/kWh. Das ist der wertvollste Teil des erzeugten Stroms.
- Einspeisevergütung: Überschüssiger Strom wird eingespeist und vergütet mit 7,78 / 6,73 / 5,50 ct/kWh (Anlagen bis 10 / bis 40 / bis 100 kWp, gültig 01.02.–31.07.2026, Bundesnetzagentur). Diese Sätze gelten für das laufende Halbjahr; zum 01.08.2026 erfolgt die nächste Anpassung durch Degression.
Ohne Speicher liegt der typische Eigenverbrauchsanteil bei rund 25–35 % des erzeugten Stroms. Mit passendem Batteriespeicher steigt er auf 60–80 %. Das ist der entscheidende Hebel: Mehr Eigenverbrauch bedeutet mehr gesparten Netzstrom und einen deutlich höheren wirtschaftlichen Nutzen pro erzeugter Kilowattstunde.
Ist Ihr Dach überhaupt geeignet?
Die gute Nachricht vorweg: Die meisten Dächer in Süddeutschland sind für Photovoltaik geeignet. Die genaue Einschätzung hängt von drei Faktoren ab — und nur einer davon ist wirklich kritisch.
Ausrichtung (Azimut)
Ein Süddach ist ideal — es erzielt 100 % des möglichen Ertrags. Ein Ost-West-Dach bringt rund 80 % des Süd-Ertrags, dafür mit gleichmäßigerer Erzeugung über den Tag — was häufig den Eigenverbrauch verbessert. Ein Norddach erzeugt 30–50 % weniger als ein Süddach und ist wirtschaftlich in der Regel nicht sinnvoll (Fraunhofer ISE).
Neigung
Der optimale Neigungswinkel liegt bei 30–36°. Flachere oder steilere Dächer bedeuten in der Praxis lediglich rund 10 % weniger Ertrag — ein Faktor, der durch die überdurchschnittlichen Einstrahlungswerte in Süddeutschland oft kompensiert wird.
Verschattung — der entscheidende Faktor
Verschattung durch Bäume, Nachbargebäude oder Dachaufbauten ist der wichtigste einzelne Faktor für die Wirtschaftlichkeit. Teilweise Verschattung kann — ohne Moduloptimierung — den Ertrag der gesamten Anlage erheblich senken. Wir prüfen Ihr Dach per Drohnenflug und 3D-Simulation, bevor eine Anlage geplant wird — so entstehen keine bösen Überraschungen.
Brauchen Sie einen Batteriespeicher?
Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauchsanteil von typisch 25–35 % auf 60–80 % — das macht ihn wirtschaftlich attraktiv. Aber: Ein Speicher ist nicht für jedes Objekt zwingend notwendig. Die Entscheidung hängt vom individuellen Verbrauchsprofil, dem verfügbaren Budget und der Anlagengröße ab.
- Kosten Batteriespeicher: Typisch 350–700 €/kWh nutzbarer Kapazität (Lumitra-Erfahrungswerte).
- Ohne Speicher: ~25–35 % Eigenverbrauchsanteil — für viele Objekte bereits wirtschaftlich sinnvoll.
- Mit Speicher: ~60–80 % Eigenverbrauchsanteil — maximaler Nutzen aus jeder erzeugten Kilowattstunde.
- Steuerlich: Gewerblich genutzte Speicher profitieren seit Juli 2025 von der degressiven Abschreibung in Höhe von 30 % (Steuerliches Investitionssofortprogramm, befristet bis 31.12.2027).
Ob und welcher Speicher für Ihr Objekt in Süddeutschland sinnvoll ist, klären wir im kostenlosen Erstgespräch — mit einer individuellen Wirtschaftlichkeitsrechnung im Best/Mid/Worst-Case-Szenario.
Was kaum jemand weiß — und Ihnen bares Geld spart
Viele Eigentümer in Süddeutschland nehmen PV-Projekte als bürokratisch aufwändig wahr. Die Realität ist erheblich angenehmer — zumindest wenn man die richtigen Regeln kennt.
Verfahrensfrei
PV-Anlagen auf Dächern sind in den meisten Bundesländern verfahrensfrei (z. B. Art. 57 BayBO, § 50 LBO BW). Kein Bauantrag, keine Baugenehmigung — lediglich die Anmeldung beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister (MaStR, binnen 1 Monat) sind Pflicht. Das übernimmt Lumitra vollständig für Sie.
0 % Umsatzsteuer
Seit 2023 gilt für Lieferung und Installation von PV-Anlagen auf Wohngebäuden der Nullsteuersatz (§ 12 Abs. 3 UStG). Die Investition wird dadurch direkt günstiger — ohne Vorsteuererstattung oder aufwändigen Steuer-Antrag.
Einkommensteuerfreiheit
PV-Einnahmen sind bis 30 kWp je Wohn- oder Gewerbeeinheit einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG, seit 01.01.2025). Für viele Eigentümer in Süddeutschland bedeutet das: null Steuerlast auf die PV-Erträge — ohne aufwändige Erklärungen.
Degressive AfA
Gewerblich betriebene PV-Anlagen profitieren seit Juli 2025 von der degressiven Abschreibung: 15 % auf die Anlage, 30 % auf den Speicher (befristet bis 31.12.2027). Das verbessert die Liquidität in den ersten Betriebsjahren erheblich.
Weitere Bundesförderung: Der KfW-Kredit 270 (Erneuerbare Energien – Standard) ist 2026 aktiv und bietet zinsgünstige Finanzierung für PV-Anlagen (KfW). Eigene Landes-Zuschüsse Bayern gibt es derzeit nicht — das 10.000-Häuser-Programm wurde am 24.04.2022 eingestellt (Bayerisches Staatsministerium STMWI). Für private Eigentümer und Vermieter gilt: PV-Einnahmen sind bis 30 kWp je Wohneinheit einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG) und der Kauf ist umsatzsteuerfrei (0 % USt, § 12 Abs. 3 UStG). Das senkt die Investition und den Aufwand spürbar. Für Sie als Verwaltung bedeutet das: wenig Aufwand — die Abrechnung des Solarstroms an die Mieter (Mieterstrom) übernimmt Lumitra komplett.
Hinweis: Steuer- und Rechtsaussagen sind allgemeine Informationen — die individuelle Prüfung erfolgt durch Ihren Steuerberater oder Anwalt.
Wie läuft das ab — und was müssen Sie tun?
Von der ersten Anfrage bis zur laufenden PV-Anlage in Süddeutschland sind es fünf klar strukturierte Schritte. Die gesamte Bürokratie übernimmt Lumitra für Sie — von der Netzanmeldung nach VDE-AR-N 4105 beim Netzbetreiber bis zur Eintragung im Marktstammdatenregister (binnen 1 Monat nach Inbetriebnahme).
Objekt-Check
Kostenlose Ersteinschätzung zu Eignung und Potenzial Ihres Dachs — inklusive erster Ertragsprognose und Wirtschaftlichkeit.
Planung & Drohnenflug
Drohnenflug, 3D-Simulation, Ertragsprognose und Wirtschaftlichkeitsrechnung im Best/Mid/Worst-Case.
Netzanmeldung
Anmeldung beim zuständigen Netzbetreiber nach VDE-AR-N 4105 — vollständig durch Lumitra erledigt.
Bau & Inbetriebnahme
Professionelle Montage, Elektroinstallation und Übergabe — Ihre Anlage geht termingerecht ans Netz.
MaStR & Betrieb
Pflicht-Eintragung im Marktstammdatenregister (binnen 1 Monat), laufendes Monitoring und Wartungsservice.
Ihre PV-Anlage melden wir beim örtlichen Netzbetreiber an — je nach Standort — wir melden bei jedem Betreiber an — unabhängig vom Betreiber.
Photovoltaik ist mit nahezu jedem Netzbetreiber der Region realisierbar. ▾
Zum Netzanschluss: Der zuständige Verteilnetzbetreiber hängt vom Standort ab — Bayernwerk, Netze BW oder das jeweilige Stadtwerk. Die Netzanmeldung übernimmt Lumitra bei jedem Betreiber — Lumitra übernimmt diesen Prozess komplett für Sie.
Wie lange hält die Anlage — und was kostet der Betrieb?
Moderne PV-Module sind auf eine Lebensdauer von 25–30 Jahren ausgelegt. Die meisten Hersteller gewähren eine Leistungsgarantie von 25 Jahren — mit definierten Mindestwerten für den Ertrag. PV-Anlagen haben keine beweglichen Teile und einen sehr niedrigen Wartungsaufwand: Regen reinigt in der Regel die Module hinreichend, Süddeutschland liegt nicht in einer besonderen Staubzone.
Die einzige Komponente, die im Laufe der Anlagenlebensdauer typischerweise erneuert wird, ist der Wechselrichter — nach etwa 10–15 Jahren. Die Kosten dafür sind bei der Wirtschaftlichkeitsrechnung bereits berücksichtigt. Als Betriebspartner steht Lumitra auch nach der Installation für Sie bereit — mit Monitoring und Wartungsservice direkt aus dem Allgäu.
Bayern ist das PV-Bundesland Nr. 1 in Deutschland — mit einer installierten Gesamtleistung, die alle anderen Bundesländer hinter sich lässt (Bundesnetzagentur, Jahresbericht 2024). Lumitra erzielt aus Projekterfahrung in Bayern typischerweise 5–10 % mehr Jahresertrag als vergleichbare Anlagen in Norddeutschland. Süddeutschland liegt dabei in einem der ertragsstärksten Gebiete.
Der entscheidende Hebel
Strom selbst nutzen bringt rund 5× mehr als ihn zu verkaufen
Der häufigste Denkfehler bei Photovoltaik: auf die Einspeisevergütung zu schauen. Entscheidend ist, wie viel Strom Sie selbst verbrauchen — denn jede selbst genutzte Kilowattstunde spart den vollen Netzbezugspreis.
Quellen: Haushaltsstrompreis Süddeutschland 2026 (Grundversorgung); EEG-Einspeisevergütung, Bundesnetzagentur 2026.
Ihr stärkster Schutz gegen steigende Strompreise
Strom aus dem Netz ist in den letzten Jahren massiv teurer geworden. Ihr eigener PV-Strom dagegen kostet über die gesamte Laufzeit praktisch dasselbe — Sie frieren Ihren Strompreis für 25 und mehr Jahre ein.
19,46 ct (2007) → 32,9 ct (2024) — ein Plus von 69 % in 14 Jahren. Der Trend zeigt weiter nach oben.
Quelle: BDEW Strompreisanalyse 2024
Stromgestehungskosten je kWh — über 25 und mehr Jahre praktisch konstant. Kein Anbieterwechsel, keine Preiserhöhung.
Quelle: Fraunhofer ISE, Stromgestehungskosten 2024
5 Mythen über Photovoltaik — und was wirklich stimmt
Rund um Photovoltaik halten sich hartnäckige Halbwahrheiten. Hier sind die fünf häufigsten — mit den belegten Fakten dagegen.
„Im Winter bringt eine PV-Anlage fast nichts.“
Das Winterhalbjahr (Okt–Mrz) liefert kombiniert 35–45 % des Jahresertrags; Dezember und Januar je 3–6 %. Auch diffuses Licht bei Bewölkung erzeugt Strom.
DWD · Fraunhofer ISE
„Module halten sowieso nicht lange.“
Die Moduldegradation beträgt nur 0,2–0,5 % pro Jahr — nach 25 Jahren liefern Module noch 88–95 % ihrer Leistung. Hersteller garantieren 80–92 %.
Fraunhofer ISE, PV-Report
„Photovoltaik lohnt sich in Deutschland nicht mehr.“
Neuer PV-Strom kostet 7–11 ct/kWh, Haushaltsstrom 30–40 ct/kWh. Das sind 19–33 ct Vorteil je selbst genutzter Kilowattstunde — jedes Jahr.
Fraunhofer ISE · BDEW 2024
„PV ist wegen der Preise wieder zu teuer.“
Das Gegenteil ist der Fall: Die Systempreise sind seit 2015 um 40–60 % gefallen — von 1.600–1.800 auf 1.000–1.300 €/kWp.
Fraunhofer ISE (Zeitreihe)
„Ohne volle Förderung rechnet sich nichts.“
Die Förderung ist nebensächlich geworden. Entscheidend ist der Eigenverbrauch: rund 38,6 ct/kWh wert gegenüber 7,78 ct Einspeisung — das 5-Fache.
Bundesnetzagentur · BDEW
Langlebig und klimapositiv
Was Ihre Anlage über 25 Jahre wirklich leistet
Moduldegradation nur 0,2–0,5 % pro Jahr — Hersteller garantieren 80–92 %.
Rund 0,31 t pro Jahr — über 25 Jahre Betrieb summiert (Strommix-Ausgleich).
Jede installierte kWp entlastet das Klima wie 1.600–1.900 nicht gefahrene Pkw-Kilometer pro Jahr.
Wenig Wartung; der Wechselrichter wird nach 10–15 Jahren einmal getauscht.
Quellen: Fraunhofer ISE (Moduldegradation, Lebensdauer); Umweltbundesamt (Emissionsfaktor Strommix 2025). Vergleichswerte gerundet.
Warum sich die meisten, die über Photovoltaik nachdenken, am Ende für Mieterstrom interessieren
Eine eigene PV-Anlage rechnet sich — das haben die vorigen Abschnitte gezeigt. Wer vermietete Objekte verwaltet, lässt mit reiner Einspeisung Geld liegen: Der erzeugte Solarstrom bringt nur 5,50 bis 7,78 ct/kWh als Einspeisevergütung — während die eigenen Mieter weiterhin rund 30–35 ct/kWh beim Energieversorger zahlen. Die Alternative: den Solarstrom direkt an die Mieter im Haus liefern. Das nennt man Mieterstrom.
Mieterstrom ist rechtlich in § 42a EnWG geregelt — dem Summenzählermodell. Der Strom fließt vom Dach direkt in die Wohneinheiten des Gebäudes. Mieter erhalten günstigen Solarstrom unterhalb des lokalen Netzpreises; Eigentümer erzielen als Vergütung den EEG-Mieterstromzuschlag (2,54 / 2,36 / 1,29 ct/kWh für Anlagen bis 10 / 40 / 1.000 kWp, gültig 01.02.–31.07.2026, Bundesnetzagentur; zum 01.08.2026 greift die nächste Anpassung durch Degression). Die Kündigungsfrist für Mieter beträgt maximal 3 Monate (§ 42a Abs. 5 EnWG).
Entscheidend: Mieterstrom lohnt sich bereits ab etwa 6 Wohneinheiten — auch kleine Mehrfamilienhäuser sind geeignet. Als konkretes Beispiel aus dem Allgäu: Eine Anlage mit 39 kWp und 7 Wohneinheiten erzielte eine Eigenkapitalrendite von 14,51 % (Lumitra-Projekterfahrung). Lumitra realisiert PV- und Mieterstrom-Projekte in ganz Bayern — mit eingespieltem Netzanmelde-Prozess und einem Team aus dem Allgäu, das die bayerischen Netzbetreiber kennt. Mehr zur regionalen Mieterstrom für Hausverwaltung und zur Wirtschaftlichkeit & Rendite lesen Sie auf den verlinkten Themenseiten.
Mieterstrom für Hausverwaltung entdecken →Die häufigsten Bedenken in der Hausverwaltung — und warum keines auf Sie zutrifft
Verwaltungen sind zu Recht vorsichtig. Genau diese Sorgen nehmen wir Ihnen:
„Läuft das dann über unsere Nebenkostenabrechnung?“
→ Nein. Die Mieterstrom-Abrechnung läuft komplett getrennt über Lumitra (zertifizierter Messstellenbetreiber, vollautomatisch) — nicht über Ihre Nebenkosten. Für Sie kein Mehraufwand.
„Nicht noch eine Aufgabe.“
→ Für Sie bleibt fast nichts zu tun. Lumitra übernimmt Technik, Anmeldung und die komplette Abrechnung.
„Die Eigentümer streiten sich sowieso.“
→ Wir liefern die Beschlussvorlage und rechnen jedem seinen Vorteil vor — das nimmt den meisten Diskussionen die Grundlage.
„Solange es keine Pflicht ist, fassen wir das nicht an.“
→ PV wird zunehmend Pflicht (Neubau, Sanierung). Wer jetzt startet, positioniert die Verwaltung als wertschöpfend.
„Und was habe ich als Verwaltung davon?“
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PV-Anlagen für Mieterstrom funktionieren anders als Standard-Dachanlagen. Eine Anlage, die auf maximale Einspeisung ausgelegt ist, verschenkt bei Mieterstrom bares Geld. Wir planen, dimensionieren und montieren Anlagen, die auf maximalen Eigenverbrauch im Gebäude optimiert sind — mit der richtigen Dachbelegung, dem passenden Speicher und einem Messkonzept, das von Tag eins funktioniert. Rechtssicher mit automatischer Abrechnung. Plus App für live Daten.
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Häufige Fragen zu Photovoltaik für Hausverwaltungen
Lohnt sich eine PV-Anlage auch auf einem Ost-West-Dach in Süddeutschland?
Ja. Ein Ost-West-Dach erzielt rund 80 % des Ertrags eines Süddachs — bei gleichmäßigerer Verteilung über den Tag, was häufig den Eigenverbrauch verbessert. In Süddeutschland mit seinen hohen Einstrahlungswerten ist ein Ost-West-Dach in der Regel wirtschaftlich sehr attraktiv. Wir berechnen die genauen Werte für Ihr konkretes Objekt.
Brauche ich für eine PV-Anlage in Süddeutschland eine Baugenehmigung?
Nein. PV-Anlagen auf Dächern sind in den meisten Bundesländern verfahrensfrei (z. B. Art. 57 BayBO, § 50 LBO) — Sie brauchen weder einen Bauantrag noch eine Baugenehmigung. Lediglich die Anmeldung beim zuständigen Netzbetreiber und die Eintragung im Marktstammdatenregister (binnen 1 Monat nach Inbetriebnahme) sind Pflicht. Lumitra übernimmt beides vollständig für Sie.
Ist ein Batteriespeicher zwingend notwendig?
Nein — ein Speicher ist nicht zwingend nötig. Ohne Speicher liegt der Eigenverbrauchsanteil typisch bei 25–35 %, was für viele Objekte bereits wirtschaftlich sinnvoll ist. Ein Speicher erhöht diesen Anteil auf 60–80 % und verbessert die Rentabilität weiter. Ob sich der Mehraufwand lohnt, klären wir im kostenlosen Erstgespräch mit Ihrer individuellen Wirtschaftlichkeitsrechnung.
Wie lange dauert es von der Anfrage bis zur fertigen Anlage?
Nach der kostenlosen Ersteinschätzung folgen Planung, Drohnenflug und Wirtschaftlichkeitsrechnung — das dauert typisch wenige Wochen. Die Netzanmeldung beim Netzbetreiber und die Montage richten sich nach der Auslastung der Beteiligten. Lumitra koordiniert den gesamten Ablauf und hält Sie über jeden Schritt informiert.
Ab wie vielen Wohneinheiten lohnt sich Mieterstrom?
Mieterstrom rechnet sich in der Regel bereits ab etwa 6 Wohneinheiten — auch kleine Mehrfamilienhäuser sind geeignet. Ein Allgäuer Referenzprojekt: 39 kWp, 7 Wohneinheiten, 14,51 % Eigenkapitalrendite (Lumitra-Projekterfahrung). Die genaue Wirtschaftlichkeit für Ihr Objekt berechnen wir individuell und kostenlos. Mehr dazu auf unserer Seite Mieterstrom für Hausverwaltung.
Quellen
- Bayerisches Klimaschutzgesetz (BayKlimaG) — gesetze-bayern.de
- Bayerische Staatsregierung, „Solaroffensive Bayern" (2022) — bayern.de
- Bundesnetzagentur — EEG-Fördersätze / Jahresbericht 2024 — bundesnetzagentur.de
- Fraunhofer ISE — „Aktuelle Fakten zur Photovoltaik in Deutschland" — ise.fraunhofer.de
- Energie-Atlas Bayern — energieatlas.bayern.de
- Deutscher Wetterdienst (DWD) — Klimadaten 2020–2025
- Bayerisches Landesamt für Statistik — Gebäudebestand 2024
- KfW — Programm 270 — kfw.de
- § 3 Nr. 72 EStG · § 12 Abs. 3 UStG · § 7g EStG · § 42a EnWG — gesetze-im-internet.de
- IW Köln (2024) — Mieterstrom-Potenzial Deutschland
- LfA Förderbank Bayern lfa.de
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung. Alle Angaben ohne Gewähr; Förderwerte, Gesetze und Marktdaten können sich ändern. Genannte Renditen sind Beispiel- bzw. Erfahrungswerte und keine Zusicherung — die Ergebnisse hängen vom konkreten Objekt ab. Für Ihr Vorhaben: kostenlose Ersteinschätzung.
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