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Lumitra-Wissen
⏱ 15 Min Lesezeit
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Online Photovoltaik-Rechner

In unter einer Minute sehen Sie Ertrag, Kosten und Wirtschaftlichkeit Ihrer PV-Anlage — auf Basis der offiziellen EU-Sonnendaten. Und wie viel mehr möglich ist, wenn Sie den Strom als Mieterstrom verkaufen statt einzuspeisen.

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Lumitra Photovoltaik-Rechner: Beispielrechnung für ein Mehrfamilienhaus mit Ertrag, Kosten und Mieterstrom-Vergleich

Photovoltaik · Mehrfamilienhaus · Bayern

Photovoltaik im Mehrfamilienhaus

Lohnt sich PV auf Ihrem Dach — und was bringt sie wirklich? Fakten, Kosten, Ertrag und Förderung für Mehrfamilienhäuser in Bayern. Schlüsselfertig von Lumitra aus dem Allgäu.

Ihre Mieter sparen, Sie verdienen zugleich — durch das richtige Setup
20 Jahre Erfahrung — wir kennen jedes Detail
Alles aus einer Hand — Planung, Bau, Betrieb
Alle Genehmigungen: Lumitra übernimmt 100 %
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Kurzfassung
  • Eigenverbrauchter Solarstrom spart rund 35 ct/kWh — Einspeisung bringt nur 5,44–7,70 ct/kWh (ein 5:1-Verhältnis zu Ihren Gunsten).
  • PV-Anlage am MFH: Kosten 1.100–1.500 €/kWp, Amortisation 8–12 Jahre, danach 15+ Jahre kostengünstiger Strom.
  • Fast jedes Dach geht — Verschattung ist der wichtigste Faktor, nicht die Himmelsrichtung.
  • In Bayern verfahrensfrei (BayBO Art. 57), 0 % Umsatzsteuer, Einnahmen bis 30 kWp/Einheit steuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG).
  • Bayern = PV-Bundesland Nr. 1 — mehr zur Nutzung auf Wohngebäuden: Photovoltaik und Wohngebäude in Bayern.
  • Der erste Schritt: ein Objekt-Check mit Drohnenflug, 3D-Simulation, Ertragsprognose und Dach-Check — kostenlos und unverbindlich.

Lohnt sich Photovoltaik für Ihr Dach?

In 2 Minuten berechnen: Ertragspotenzial, Wirtschaftlichkeit und Amortisation für Ihr Mehrfamilienhaus in Bayern.

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Vorteile von Photovoltaik
1.000–1.150 kWh/kWp Ertrag25–30 Jahre Lebensdauer0 % UmsatzsteuerPV-Dach: verfahrensfrei genehmigtbis 80 % Eigenverbrauch mit SpeicherEinnahmen bis 30 kWp steuerfreiAmortisation ~8–12 JahreVerschattungs-Check per Drohne1.000–1.150 kWh/kWp Ertrag25–30 Jahre Lebensdauer0 % UmsatzsteuerPV-Dach: verfahrensfrei genehmigtbis 80 % Eigenverbrauch mit SpeicherEinnahmen bis 30 kWp steuerfreiAmortisation ~8–12 JahreVerschattungs-Check per Drohne

Lohnt sich Photovoltaik im Mehrfamilienhaus?

Die kurze Antwort: Ja — und für MFH-Eigentümer oft mehr als für Einfamilienhäuser, weil das Dach im Verhältnis zur Zahl der Verbraucher groß ist und sich der produzierte Strom auf viele Haushalte verteilen lässt. Die entscheidende Stellschraube ist der Eigenverbrauch: Strom, den Sie oder Ihre Mieter selbst verbrauchen, hat heute einen Wert von rund 35 ct/kWh (vermiedener Netzstrombezug). Strom, den Sie einspeisen, bringt nur 5,5–7,8 ct/kWh (Einspeisevergütung, Bundesnetzagentur, Aug 2026–Jan 2027). Das Verhältnis beträgt also rund 5:1 zugunsten des Eigenverbrauchs — wer mehr selbst verbraucht, verdient deutlich mehr.

Eine gut dimensionierte PV-Anlage auf einem Mehrfamilienhaus amortisiert sich typischerweise in 8 bis 12 Jahren. Danach produziert sie für weitere 15 bis 20 Jahre nahezu kostenlosen Strom, denn moderne Anlagen halten 25 bis 30 Jahre (Fraunhofer ISE). Über die Gesamtlaufzeit ergibt das eine sehr attraktive Rendite.

Eigenverbrauch schlägt Einspeisung: Die Einspeisevergütung liegt 2026 bei 5,44–7,70 ct/kWh (Bundesnetzagentur, gültig Aug 2026–Jan 2027 — zum 01.02.2027 greift die nächste halbjährliche Anpassung durch Degression). Der Netzstrompreis liegt bei rund 35 ct/kWh. Jede Kilowattstunde, die Sie selbst nutzen statt einzuspeisen, ist damit rund fünfmal so wertvoll. Ziel ist daher: Anlage so auslegen, dass der Eigenverbrauch maximiert wird.

Bayern gehört zu den sonnenreichsten Regionen Deutschlands mit 1.700 bis 1.900 Sonnenstunden pro Jahr (Deutscher Wetterdienst, Klimadaten 2020–2025). Die typischen PV-Erträge von 1.000 bis 1.150 kWh pro installiertem Kilowatt-Peak liegen über dem Bundesdurchschnitt — das ist ein struktureller Vorteil für jeden Eigentümer in Bayern. Nach installierter PV-Leistung ist Bayern das führende Bundesland in Deutschland (Bundesnetzagentur, Jahresbericht 2024).

Was kostet eine PV-Anlage am Mehrfamilienhaus?

Auf Basis unserer Projekterfahrung bewegen sich die Kosten für schlüsselfertige PV-Anlagen auf Mehrfamilienhäusern in Bayern zwischen 1.100 und 1.500 Euro pro kWp (Kilowatt-Peak — die installierte Spitzenleistung der Anlage) — inklusive Montage, Netzanmeldung und Inbetriebnahme. Dank des gesetzlichen Nullsteuersatzes (§ 12 Abs. 3 UStG) fällt auf Lieferung und Installation keine Mehrwertsteuer an, was die Investition um 19 % vergünstigt.

Diese Summe müssen Sie nicht selbst aufbringen: Lumitra kann die Anlage auch komplett finanzieren und betreiben — dann zahlen Sie keine Anfangsinvestition und beziehen nur günstigeren Strom. Die drei Modelle ansehen →
Anlagengröße (kWp)Typische InvestitionWohneinheiten (Richtwert)Jahresertrag (Bayern)
20 kWp22.000–30.000 €ca. 6–8 WE20.000–23.000 kWh
39 kWp43.000–59.000 €ca. 7–12 WE39.000–45.000 kWh
60 kWp66.000–90.000 €ca. 15–20 WE60.000–69.000 kWh
100 kWp110.000–150.000 €ca. 25–35 WE100.000–115.000 kWh

Was den Preis treibt:

  • Anlagengröße
  • Dachart und -aufbau
  • Speicher (separat zu betrachten)
  • Anzahl der Wechselrichter
  • Komplexität der Netzeinbindung

Je größer die Anlage, desto günstiger der Preis pro kWp — ein weiterer Vorteil für Mehrfamilienhäuser mit großen Dachflächen. Unser Angebot ist immer individuell und enthält eine detaillierte Wirtschaftlichkeitsrechnung (Best/Mid/Worst-Case).

Was ist Mieterstrom?

Statt Ihren Solarstrom für wenige Cent ins Netz einzuspeisen, liefern Sie ihn direkt an Ihre Mieter. Das bringt Ihnen als Eigentümer einen planbaren Mehrertrag — und Ihren Mietern günstigeren Strom. So wird aus dem Dach eine echte Einnahmequelle.

Einnahmen berechnen →

Steuerliche Entlastung von Anfang an

Für gewerblich betriebene Anlagen gibt es zusätzliche steuerliche Hebel: Der Investitionsabzugsbetrag (IAB) nach § 7g EStG (bis zu 50 % der geplanten Investition) und Sonderabschreibungen (bis 40 %) verbessern die Liquidität in den ersten Jahren erheblich. Die degressive AfA (Absetzung für Abnutzung — die steuerliche Abschreibung) — seit dem Steuerlichen Investitionssofortprogramm (Juli 2025) befristet bis zum 31.12.2027 — ermöglicht 15 % auf PV-Anlagen und 30 % auf Stromspeicher. Diese Kombination macht PV-Investitionen am MFH bilanziell besonders attraktiv — lassen Sie sich von Ihrem Steuerberater beraten.

Was bringt die Anlage? Ertrag und Ersparnis im Detail

Eine PV-Anlage auf einem bayerischen Mehrfamilienhaus produziert je nach Lage, Ausrichtung und Neigung 1.000 bis 1.150 Kilowattstunden pro installiertem Kilowatt-Peak und Jahr (Fraunhofer ISE). Für eine typische 39-kWp-Anlage auf einem kleinen MFH ergibt das 39.000 bis 45.000 kWh Jahresertrag.

Wie viel davon direkt genutzt werden kann, hängt vom Verbrauchsprofil im Gebäude ab. Ohne Speicher und ohne gezielte Nutzungssteuerung liegt der Eigenverbrauchsanteil typischerweise bei 25 bis 35 % des Ertrags — der Rest wird eingespeist. Mit einem passend dimensionierten Batteriespeicher steigt die Eigenverbrauchsquote auf 60 bis 80 %. Bei einem Mehrfamilienhaus mit mehreren aktiven Haushalten über den Tag verteilt ist der Eigenverbrauch naturgemäß höher als beim Einfamilienhaus: Die Verbrauchsmuster der einzelnen Parteien ergänzen sich zeitlich und führen zu einer besseren Ausnutzung des Solarstroms.

Bayern: Spitzenregion für PV-Ertrag

Besonders ertragreich sind Schwaben und das Allgäu — hier werden regelmäßig über 1.100 kWh/kWp/Jahr erreicht, in manchen Jahren sogar mehr. Für eine standortgenaue Ertragsprognose Ihres MFH nutzt Lumitra den Energie-Atlas Bayern (energieatlas.bayern.de) sowie eigene 3D-Simulationen per Drohnenflug — erst damit lässt sich die tatsächliche Ertragssituation Ihres Dachs zuverlässig einschätzen.

Ist Ihr Dach geeignet? Der Dach-Check für MFH

Die gute Nachricht vorab: Die meisten Dächer in Bayern sind für Photovoltaik geeignet. Die Eignungskriterien sind großzügiger als viele Eigentümer denken. Was wirklich zählt — und was weniger entscheidend ist als oft angenommen:

KriteriumIdealAkzeptabelHinweis
AusrichtungSüd (100 % Ertrag)Ost/West (~80 % Ertrag)Nord: 30–50 % weniger, selten wirtschaftlich
Neigung30–36°15–45°Abweichung kostet nur ~10 % Ertrag — wirtschaftlich bleibt es
VerschattungKeineGering, nur am RandWichtigster Faktor — mehr als Ausrichtung oder Neigung
TragfähigkeitStatik geprüftNachrüstbarLumitra prüft das im Konzept
DachflächeZusammenhängend großAufgeteilt auf Ost+WestOst-West-Split liefert gleichmäßigeren Tagesverlauf
Verschattung ist der wichtigste Faktor — wichtiger als Himmelsrichtung oder Neigung. Ein perfekt nach Süden ausgerichtetes Dach mit Schornstein-Verschattung erzeugt deutlich weniger Ertrag als ein leicht abweichendes, schattenfreies Dach. Deswegen führt Lumitra jeden Dach-Check mit Drohnenflug und 3D-Simulation durch — nur so lässt sich die tatsächliche Verschattungssituation über alle Jahreszeiten präzise erfassen.

Brauchen Sie einen Batteriespeicher?

Die ehrliche Antwort: Nicht immer. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauchsanteil erheblich — ohne Speicher liegt er bei 25 bis 35 %, mit einem passenden Speicher bei 60 bis 80 %. Aber ob er sich rechnet, hängt vom konkreten Fall ab:

  • Wie hoch ist der Stromverbrauch im Gebäude?
  • Wann wird er verbraucht?
  • Wie groß ist die PV-Anlage?

Speicher lohnt sich, wenn …

  • der Verbrauch auch abends und nachts hoch ist
  • die Anlage ausreichend groß ist (Überschuss vorhanden)
  • der Eigenverbrauch ohne Speicher unter 40 % liegt
  • zukünftig E-Auto-Ladung geplant ist

Speicher kann warten, wenn …

  • der Verbrauch tagsüber bereits gut abgedeckt wird
  • viele Mieter tagsüber zu Hause sind (hoher Gleichzeitigkeitseffekt)
  • das Budget zunächst auf die Anlage selbst konzentriert werden soll
  • durch mehrere Parteien ohnehin ein hoher Eigenverbrauch entsteht

Die Kosten für Batteriespeicher liegen derzeit bei 350 bis 700 Euro pro Kilowattstunde nutzbarer Kapazität. Ein 10-kWh-Speicher kostet damit rund 3.500 bis 7.000 Euro. Auch hier gilt der Nullsteuersatz (§ 12 Abs. 3 UStG), sofern der Speicher zusammen mit der PV-Anlage auf einem Wohngebäude installiert wird. Für gewerblich genutzte Anlagen greift zusätzlich die degressive AfA von 30 % (befristet bis 31.12.2027). Lumitra dimensioniert Speicher bedarfsgerecht — wir empfehlen nie zu groß, weil überdimensionierte Speicher die Amortisation verschlechtern.

Speicher ja oder nein? Rechnen Sie es durch — Ihre Einnahmen mit und ohne Batteriespeicher im direkten Vergleich.
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Was ist am Mehrfamilienhaus anders als beim Einfamilienhaus?

PV auf einem Einfamilienhaus und PV auf einem Mehrfamilienhaus folgen denselben physikalischen Grundprinzipien — aber in der praktischen Umsetzung gibt es wesentliche Unterschiede, die Eigentümer kennen sollten.

Mehrere Parteien, separate Stromzähler

Im Einfamilienhaus gibt es einen Eigentümer, einen Haushalt, einen Zähler. Der Solarstrom fließt einfach ins Haus und wird direkt verbraucht oder eingespeist. Im Mehrfamilienhaus hat jede Wohneinheit ihren eigenen Stromzähler — und damit ihren eigenen Liefervertrag mit dem Energieversorger. Der Solarstrom lässt sich nicht automatisch an die Mieter weitergeben, ohne eine rechtliche und technische Infrastruktur dafür aufzubauen.

Das Summenzähler-Messkonzept

Damit PV-Strom an mehrere Mieter geliefert werden kann, braucht es ein technisches Konzept für die Messung: das Summenzählermodell. Dabei wird an zentraler Stelle (z. B. im Keller) gemessen, wie viel Strom die Anlage erzeugt, und gleichzeitig, wie viel jede Partei verbraucht. Der nicht selbst genutzte Überschuss wird ins öffentliche Netz eingespeist.

Summenzähler vs. Einzelzähler: Beim Summenzählermodell wird der Gesamtverbrauch aller Parteien zusammengefasst und gegen die PV-Erzeugung aufgerechnet. Das ermöglicht es, den selbst erzeugten Strom an alle Bewohner gleichzeitig zu liefern. Für die Abrechnung mit den einzelnen Parteien bleiben die individuellen Unterzähler erhalten. Lumitra als zertifizierter wMSB-Partner übernimmt die gesamte Messstelleninfrastruktur und Abrechnung. Messstellenbetreiber — zuständig für Einbau und Betrieb der Stromzähler; ein wMSB ist ein wettbewerblicher, also frei wählbarer Messstellenbetreiber) übernimmt die gesamte Messstelleninfrastruktur und Abrechnung.

WEG: Was ist bei Eigentümergemeinschaften zu beachten?

Bei Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) muss die PV-Anlage auf dem Gemeinschaftseigentum durch einen Beschluss der Eigentümerversammlung genehmigt werden. Seit der WEG-Reform 2020 gilt: Maßnahmen, die der Förderung erneuerbarer Energien dienen (also PV-Anlagen auf dem Gemeinschaftsdach), können mit einfacher Mehrheit beschlossen werden — das ist eine wichtige Erleichterung gegenüber früher. Lumitra unterstützt Sie bei der Vorbereitung des Eigentümerbeschlusses mit konkreten Zahlen und Wirtschaftlichkeitsrechnung.

AspektEinfamilienhausMehrfamilienhaus
Stromzähler1 HaushaltszählerSummenzähler + Einzelzähler je Partei
EigenverbrauchNur EigentümerAlle Parteien (höherer Gesamteigenverbrauch)
AbrechnungEinfach, ein NetzbetreiberErfordert zertifizierten wMSB-Partner und spezifische Messinfrastruktur
Rendite-PotenzialMittel (Eigenverbrauch begrenzt)Hoch (viele Verbraucher, staatliche Zuschläge möglich)
WEG-Beschluss nötig?NeinBei Gemeinschaftseigentum (einfache Mehrheit seit WEG-Reform 2020)

Das wissen die wenigsten: Gesetz & Steuer

PV auf dem Mehrfamilienhaus ist in Bayern dank dreier Regelungen deutlich attraktiver als viele ahnen. Diese Vorteile werden selten klar kommuniziert — dabei sind sie handfest und gelten sofort.

Baugenehmigung
Verfahrensfrei

PV-Anlagen auf bestehenden Gebäuden sind in Bayern nach Art. 57 BayBO in aller Regel verfahrensfrei — keine Baugenehmigung nötig. Ausnahme: Denkmalschutz.

Mehrwertsteuer
0 % USt

Nullsteuersatz auf Lieferung und Installation von PV auf Wohngebäuden (§ 12 Abs. 3 UStG). Das spart 19 % gegenüber dem regulären Steuersatz — sofort, ohne Antrag.

Einkommensteuer
Steuerfrei bis 30 kWp/Einheit

PV-Einnahmen sind nach § 3 Nr. 72 EStG (seit 01.01.2025) bis 30 kWp je Wohn- oder Gewerbeeinheit einkommensteuerfrei. Bei MFH mit mehreren Einheiten summiert sich dieser Freibetrag.

Degressive AfA als Liquiditäts-Booster: Das Steuerliche Investitionssofortprogramm (in Kraft seit Juli 2025, befristet bis 31.12.2027) ermöglicht 15 % degressive Abschreibung auf PV-Anlagen und 30 % auf Stromspeicher. In Kombination mit dem Investitionsabzugsbetrag nach § 7g EStG (bis 50 % der Investition) ergibt das in den ersten Betriebsjahren einen erheblichen steuerlichen Liquiditätsvorteil. Lassen Sie sich von Ihrem Steuerberater berechnen, was das konkret für Ihr Objekt bedeutet.

Eine eigene bayerische Landes-Zuschussförderung für PV gibt es derzeit nicht: Der EnergieBonusBayern (PV-Speicher) ist ausgelaufen, das 10.000-Häuser-Programm wurde am 24.04.2022 eingestellt und nicht neu aufgelegt (Energie-Atlas Bayern, STMWI). Die wirtschaftlich entscheidenden Hebel liegen auf Bundesebene — und die sind stark. Für gewerbliche Vermieter lohnt zusätzlich ein Blick auf zinsgünstige Darlehen der LfA Förderbank Bayern sowie das KfW-Förderprogramm 270 (Erneuerbare Energien, 2026 aktiv).

Warum sich ein Erstgespräch lohnt
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Ablauf & Aufwand: Wie läuft ein PV-Projekt ab?

PV auf einem Mehrfamilienhaus klingt nach bürokratischem Aufwand — und ohne den richtigen Partner stimmt das auch. Mit Lumitra ist Ihr Aufwand minimal: Sie geben uns die Genehmigung für den Objekt-Check und entscheiden sich nach unserer Wirtschaftlichkeitsrechnung. Den Rest übernehmen wir.

1

Objekt-Check

Drohnenflug, 3D-Simulation, Ertragsprognose, Dach-Check — kostenlos und unverbindlich.

2

Planung & Konzept

Wirtschaftlichkeitsrechnung Best/Mid/Worst-Case, Förderoptimierung, Anlagenkonzept.

3

Genehmigung & Anmeldung

Netzanmeldung nach VDE-AR-N 4105, MaStR-Registrierung (MaStR = Marktstammdatenregister; binnen 1 Monat), ggf. Abstimmung mit Denkmalbehörde — alles Lumitra.

4

Bau & Inbetriebnahme

Montage durch Lumitra-Meisterbetrieb, Übergabe, Einweisung — schlüsselfertig.

5

Betrieb & Monitoring

Lumitra als zertifizierter wMSB-Partner: Messung, Abrechnung, Monitoring, Wartung — laufend.

Die Gesamtdauer von Erstkontakt bis Inbetriebnahme liegt je nach Netzbetreiber und Anlagengröße erfahrungsgemäß bei 8 bis 20 Wochen. Den größten Zeitfaktor bestimmt die Netzanmeldung — wir managen die Kommunikation mit dem Netzbetreiber, damit keine Verzögerungen durch fehlende Unterlagen entstehen.

Der entscheidende Hebel

Selbst genutzter Solarstrom ist rund 5× wertvoller als eingespeister

Der häufigste Denkfehler bei Photovoltaik: auf die Einspeisevergütung zu schauen. Entscheidend ist, wie viel Strom Sie selbst verbrauchen — denn jede selbst genutzte Kilowattstunde spart den vollen Netzbezugspreis.

Selbst verbraucht
38,6 ct
gesparter Netzstrompreis je kWh
≈ 5×
Eingespeist
7,70 ct
EEG-Vergütung je kWh (bis 10 kWp, Stand 01.08.2026)
30,8 ct reiner Vorteil je selbst genutzter Kilowattstunde. Deshalb wird jede gut geplante Anlage auf maximalen Eigenverbrauch ausgelegt — nicht auf Einspeisung.

Quellen: Haushaltsstrompreis Süddeutschland 2026 (Grundversorgung); EEG-Einspeisevergütung, Bundesnetzagentur 2026.

Mieterstrom im Mehrfamilienhaus

Eine Anlage. Sechs Mieter. Alle sparen.

Beispielrechnung für ein typisches Mehrfamilienhaus mit 30 kWp PV-Anlage und 6 Wohneinheiten.

Beispielrechnung
Mieter 1
−180 €
pro Jahr
Mieter 2
−180 €
pro Jahr
Mieter 3
−180 €
pro Jahr
Mieter 4
−180 €
pro Jahr
Mieter 5
−180 €
pro Jahr
Mieter 6
−180 €
pro Jahr
und gleichzeitig …
Vermieter
+ 4.200 €
Mehrertrag pro Jahr — aus Mieterstromzuschlag und Strompreis-Marge gegenüber reiner Netz-Einspeisung.
Werte basieren auf einer 30 kWp Anlage mit 6 Wohneinheiten und durchschnittlichem Verbrauch. Die konkreten Zahlen für Ihre Immobilie ermitteln wir in unserer detaillierten Mieterstrom-Konzeptplanung (Phase 3). Im kostenfreien Erstgespräch klären wir zunächst die Eignung Ihres Gebäudes.

Ihr stärkster Schutz gegen steigende Strompreise

Strom aus dem Netz ist in den letzten Jahren massiv teurer geworden. Ihr eigener PV-Strom dagegen kostet über die gesamte Laufzeit praktisch dasselbe — Sie frieren Ihren Strompreis für 25 und mehr Jahre ein.

Netzstrom — steigt
+69 %

19,46 ct (2007) → 32,9 ct (2024) — ein Plus von 69 % in 14 Jahren. Der Trend zeigt weiter nach oben.
Quelle: BDEW Strompreisanalyse 2024

Ihr PV-Strom — fix
9–11 ct

Stromgestehungskosten je kWh — über 25 und mehr Jahre praktisch konstant. Kein Anbieterwechsel, keine Preiserhöhung.
Quelle: Fraunhofer ISE, Stromgestehungskosten 2024

Rechenbeispiel · 25 Jahre
Eine 30-kWp-Anlage spart über die Laufzeit rund 120.000–170.000 € Stromkosten.
Annahme: 28.000 kWh/Jahr, 60 % Direktverbrauch, 22 ct Preisdifferenz je kWh. Modellrechnung auf Basis Fraunhofer ISE und BDEW — der reale Wert hängt vom Objekt ab.

5 Mythen über Photovoltaik — und was wirklich stimmt

Rund um Photovoltaik halten sich hartnäckige Halbwahrheiten. Hier sind die fünf häufigsten — mit den belegten Fakten dagegen.

Mythos

„Im Winter bringt eine PV-Anlage fast nichts.“

✓ Realität

Das Winterhalbjahr (Okt–Mrz) liefert kombiniert 35–45 % des Jahresertrags; Dezember und Januar je 3–6 %. Auch diffuses Licht bei Bewölkung erzeugt Strom.
DWD · Fraunhofer ISE

Mythos

„Module halten sowieso nicht lange.“

✓ Realität

Die Moduldegradation beträgt nur 0,2–0,5 % pro Jahr — nach 25 Jahren liefern Module noch 88–95 % ihrer Leistung. Hersteller garantieren 80–92 %.
Fraunhofer ISE, PV-Report

Mythos

„Photovoltaik lohnt sich in Deutschland nicht mehr.“

✓ Realität

Neuer PV-Strom kostet 7–11 ct/kWh, Haushaltsstrom 30–40 ct/kWh. Das sind 19–33 ct Vorteil je selbst genutzter Kilowattstunde — jedes Jahr.
Fraunhofer ISE · BDEW 2024

Mythos

„PV ist wegen der Preise wieder zu teuer.“

✓ Realität

Das Gegenteil ist der Fall: Die Systempreise sind seit 2015 um 40–60 % gefallen — von 1.600–1.800 auf 1.000–1.300 €/kWp.
Fraunhofer ISE (Zeitreihe)

Mythos

„Ohne volle Förderung rechnet sich nichts.“

✓ Realität

Die Förderung ist nebensächlich geworden. Entscheidend ist der Eigenverbrauch: rund 38,6 ct/kWh wert gegenüber 7,70 ct Einspeisung — das 5-Fache.
Bundesnetzagentur · BDEW

Langlebig und klimapositiv

Was Ihre Anlage über 25 Jahre wirklich leistet

88–95 %
Leistung nach 25 Jahren

Moduldegradation nur 0,2–0,5 % pro Jahr — Hersteller garantieren 80–92 %.

7,8 t
CO₂ gespart je kWp

Rund 0,31 t pro Jahr — über 25 Jahre Betrieb summiert (Strommix-Ausgleich).

~1.700 km
Autofahrt vermieden

Jede installierte kWp entlastet das Klima wie 1.600–1.900 nicht gefahrene Pkw-Kilometer pro Jahr.

25–30 J.
Lebensdauer

Wenig Wartung; der Wechselrichter wird nach 10–15 Jahren einmal getauscht.

Quellen: Fraunhofer ISE (Moduldegradation, Lebensdauer); Umweltbundesamt (Emissionsfaktor Strommix 2025). Vergleichswerte gerundet.

Netzbetreiber

Ihre PV-Anlage melden wir beim örtlichen Netzbetreiber an (in Bayern großflächig Bayernwerk) — unabhängig vom Betreiber.

BayernwerkN-ERGIESWMLEW (Lechwerke)swaREWAGWVVStadtwerke Ingolstadt+ viele mehrBayernwerkN-ERGIESWMLEW (Lechwerke)swaREWAGWVVStadtwerke Ingolstadt+ viele mehr

Photovoltaik ist mit nahezu jedem Netzbetreiber realisierbar.

Haltbarkeit, Wartung und Betrieb

PV-Anlagen sind eine langlebige Investition: Moderne Module und Wechselrichter halten 25 bis 30 Jahre. Der Wartungsaufwand ist gering — PV-Anlagen haben keine beweglichen Teile und sind damit deutlich wartungsärmer als viele andere Haustechniksysteme. Trotzdem empfiehlt sich eine regelmäßige Sichtprüfung (mindestens einmal im Jahr) sowie eine Ertragskontrolle über das Monitoring-System.

Lumitra begleitet Ihre Anlage nach der Inbetriebnahme als langfristiger Betriebspartner: Monitoring, Wartung, Meldewesen und Abrechnung bleiben in einer Hand. Das ist besonders für MFH-Eigentümer wichtig, die keine eigene technische Infrastruktur für den Anlagenbetrieb aufbauen wollen.

Warum sich die meisten, die über Photovoltaik nachdenken, am Ende für Mieterstrom interessieren

Wer ein Mehrfamilienhaus besitzt und den Solarstrom einfach ins öffentliche Netz einspeist, erzielt 5,44 bis 7,70 ct/kWh. Das ist ordentlich — aber es ist nur ein Bruchteil dessen, was möglich ist. Das deutlich attraktivere Modell für MFH-Eigentümer heißt Mieterstrom: Den PV-Strom nicht einspeisen, sondern direkt an die eigenen Mieter liefern.

Mieterstrom ist in § 42a EnWG geregelt: Der Gebäudeeigentümer (oder ein beauftragter Dienstleister wie Lumitra) wird zum Stromlieferanten für die eigenen Mieter. Die Mieter erhalten günstigen Solarstrom direkt vom Dach — günstiger als der lokale Grundversorgungstarif. Der Eigentümer erhält dafür deutlich mehr als die Einspeisevergütung, plus den staatlichen Mieterstromzuschlag von 1,57 bis 2,51 ct/kWh je nach Anlagengröße (Bundesnetzagentur, gültig Aug 2026–Jan 2027; zum 01.02.2027 greift die nächste Anpassung durch Degression). Das technische Fundament ist das Summenzählermodell, das Lumitra als zertifizierter wMSB-Partner vollständig einrichtet und betreibt.

Der Wert-Unterschied in Zahlen: Einspeisevergütung 2026: 5,44–7,70 ct/kWh. Mieterstrom-Lieferpreis an Mieter: ca. 25–30 ct/kWh (günstiger als Netzstrom für Mieter, trotzdem Marge für den Eigentümer). Dazu Mieterstromzuschlag 1,57–2,51 ct/kWh je nach Anlagengröße. Wer Mieterstrom statt reiner Einspeisung wählt, holt ein Vielfaches aus derselben Anlage heraus.

Schon ab etwa 6 Wohneinheiten rentabel — auch kleine MFH ausdrücklich willkommen

Mieterstrom ist kein Modell nur für große Wohnhäuser. Lumitra realisiert Mieterstrom-Projekte bereits ab etwa 6 Wohneinheiten wirtschaftlich rentabel — auch kleine Mehrfamilienhäuser im Bestand sind ausdrücklich willkommen. Dass kleine Objekte sich rechnen, zeigt ein konkretes Referenzprojekt aus dem Allgäu: 39 kWp auf einem 7-Wohneinheiten-Haus erzielen 14,51 % Eigenkapitalrendite. Diese Zahl ist kein Ausnahmefall, sondern ein Beleg dafür, dass das Modell auch im kleinen Maßstab funktioniert.

In Bayern gibt es rund 491.429 Wohngebäude mit mindestens drei Wohneinheiten (Bayerisches Landesamt für Statistik, Gebäudebestand 2024) — der überwiegende Teil davon noch ohne PV-Anlage. Bundesweit schätzt das IW Köln (2024) das Potenzial auf 1,9 bis 2,1 Millionen geeignete Mehrfamilienhäuser, wovon bis April 2024 erst rund 9.000 realisiert wurden. Wer jetzt handelt, ist früh positioniert.

Mieterschutz ist gesetzlich gesichert: Die maximale Kündigungsfrist für Mieterstrom-Verträge beträgt laut § 42a Abs. 5 EnWG drei Monate — Mieter können ohne Konsequenzen für das Mietverhältnis kündigen. In der Praxis nutzen Mieter dieses Recht selten, weil der Tarif günstiger als der lokale Grundversorgungstarif ist.

Referenzprojekt Allgäu: 39 kWp / 7 WE → 14,51 % Eigenkapitalrendite. Mehr zum Wirtschaftlichkeits-Modell: Mieterstrom-Wirtschaftlichkeit. Alles zum Thema in Bayern: Mieterstrom in Bayern.

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Kostenloser Potenzialrechner

Sehen Sie in 2 Minuten, ob sich Mieterstrom für Ihr Gebäude rechnet.

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Drei Wege zu Ihrer Anlage — auch ganz ohne eigene Investition

Sie entscheiden, wie viel Sie selbst investieren — bis hin zu ganz ohne Anfangsinvestition. Lumitra kann die Anlage auch komplett besitzen und betreiben.

Eigentümer-Modell

Sie kaufen die Anlage selbst — maximale Rendite und volle Steuervorteile. Lumitra plant, baut und übergibt schlüsselfertig.

empfohlen
Hybrid-Modell

Sie kaufen die Anlage, Lumitra betreibt sie und übernimmt die komplette Abrechnung — Rendite ohne operativen Aufwand.

Contracting / Dachpacht

Keine Investition nötig: Lumitra baut, besitzt und betreibt die Anlage. Sie beziehen günstigeren Strom ab Tag 1 — ohne Kapital zu binden.

So einfach geht’s

Wir übernehmen die komplette Arbeit

Vom Mieterstrom-Konzept bis zur laufenden Abrechnung — Lumitra deckt die komplexen Schritte ab, die sonst fünf verschiedene Dienstleister bräuchten.

1
Mieterstrom-Konzept
Wirtschaftlichkeitsrechnung mit Best-/Mid-/Worst-Case, passendes Betriebsmodell, Mieteraufklärung — alles aus einer Hand.
2
Detailplanung & Anmeldung
PV-Technik, Speicher, Messkonzept und alle Anmeldungen bei Netzbetreiber, Bundesnetzagentur und EEG. Wir übernehmen die Behörden-Bürokratie.
3
Bau & Inbetriebnahme
Eigene Monteure montieren PV-Anlage, Speicher und Smart-Meter. Statische Prüfung, Elektroanschluss, finale Abnahme — Lumitra koordiniert alle Gewerke.
4
Laufender Betrieb & Abrechnung
Vollautomatische Mieterstrom-Abrechnung, Wartung, Mieter-Onboarding, EEG-Vergütung. 25+ Jahre stabil im Betrieb — Lumitra bleibt Ihr Ansprechpartner.
5
Rechtssicherheit
Permanente Begleitung durch Energierechtskanzlei und Steuerberater-Partner. EEG, Energiewirtschaftsgesetz EnWG, Messstellenbetriebsgesetz, § 42a, uvm. — Lumitra hält das Projekt durchgehend rechtssicher.
Worauf es ankommt

PV-Anlagen für Mieterstrom funktionieren anders als Standard-Dachanlagen. Eine Anlage, die auf maximale Einspeisung ausgelegt ist, verschenkt bei Mieterstrom bares Geld. Wir planen, dimensionieren und montieren Anlagen, die auf maximalen Eigenverbrauch im Gebäude optimiert sind — mit der richtigen Dachbelegung, dem passenden Speicher und einem Messkonzept, das von Tag eins funktioniert. Rechtssicher mit automatischer Abrechnung. Plus App für live Daten.

Lumitra ist Komplettanbieter für Mieterstrom — alle Gewerke für Mieterstrom rechtssicher aus einer Hand.
Mieterstrom erklärt →
20 Jahre Mieterstrom-Erfahrung
Zertifizierter wMSB-Partner · Meisterbetrieb (Elektro)
Energierechtskanzlei + Steuerberater als Partner
Eigene Software-Plattform
Für wen sich Mieterstrom lohnt

Mieterstrom für jede Immobilien-Konstellation

Sieben Zielgruppen, sieben passende Wege. Nicht sicher, welche Konstellation auf Sie passt? Eignungs-Matrix ansehen →

MFH-Eigentümer
Eigentümer von Mehrfamilienhäusern profitieren am stärksten — bis zu drei Mal mehr Marge pro kWh.
Mehr für MFH-Eigentümer →
WEG
Wohnungseigentümergemeinschaften: rechtssicherer Beschluss, faire Verteilung, Lumitra meistert die Komplexität.
Mehr für WEG →
Hausverwaltung
Operative Entlastung über die Lumitra-App. Alle Abrechnungen automatisiert.
Mehr für Hausverwaltung →
Bauträger
PV ab Tag 1 der Bauplanung integriert — Solarpflicht erfüllt, Verkaufsargument geschaffen.
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Häufige Fragen zu PV im Mehrfamilienhaus

Lohnt sich PV bei einem Ost-West-Dach?

Ja. Eine Ost-West-Ausrichtung erreicht rund 80 % des Ertrags einer Südanlage — bei einem entscheidenden Vorteil: Der Strom wird gleichmäßiger über den Tag verteilt produziert (morgens Ost, abends West), was die Eigenverbrauchsquote oft erhöht. Bei MFH mit mehreren Parteien und entsprechend hohem Tagesverbrauch ist Ost-West häufig sogar die bessere Wahl als eine reine Südanlage.

Brauche ich unbedingt einen Stromspeicher?

Nicht zwingend. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauchsanteil von typisch 25–35 % auf 60–80 % und verbessert damit die Gesamtrendite. Ob er sich rechnet, hängt von der Anlagengröße, dem Verbrauchsprofil und dem Budget ab. Beim Mieterstrom-Modell mit mehreren Parteien ist der Eigenverbrauch ohnehin höher — manchmal reicht das bereits ohne Speicher. Lumitra dimensioniert passend, ohne überzudimensionieren.

Brauche ich für eine PV-Anlage am MFH eine Baugenehmigung?

In Bayern sind PV-Anlagen auf Bestandsgebäuden nach Art. 57 BayBO grundsätzlich verfahrensfrei — eine Baugenehmigung ist nicht erforderlich. Ausnahmen gelten für Denkmalschutzobjekte und in einigen Fällen bei Eingriff in das Gemeinschaftseigentum einer WEG. Die Netzanmeldung (VDE-AR-N 4105) und MaStR-Registrierung (binnen 1 Monat nach Inbetriebnahme) sind Pflicht — Lumitra übernimmt beides.

Wie lange dauert die Umsetzung?

Von der ersten Anfrage bis zur Inbetriebnahme dauert es erfahrungsgemäß 8 bis 20 Wochen. Den größten Einfluss hat die Dauer der Netzanmeldung beim zuständigen Netzbetreiber. Lumitra managt diesen Prozess vollständig und koordiniert alle Beteiligten — damit keine Verzögerungen durch fehlende Unterlagen entstehen.

Gibt es in Bayern eine PV-Pflicht für Mehrfamilienhäuser?

Nein. In Bayern gilt die verbindliche PV-Pflicht nur für neue Nichtwohngebäude (seit 01.01.2023, Bayerisches Klimaschutzgesetz BayKlimaG). Für Wohngebäude — also auch für Mehrfamilienhäuser — besteht lediglich eine Soll-Vorschrift, keine gesetzliche Pflicht. PV am MFH ist in Bayern ein freiwilliger, wirtschaftlich attraktiver Business Case.

Ab wie vielen Wohneinheiten lohnt sich Mieterstrom?

Schon ab etwa 6 Wohneinheiten ist Mieterstrom wirtschaftlich rentabel — auch kleine Mehrfamilienhäuser im Bestand sind ausdrücklich willkommen. Ein Referenzprojekt aus dem Allgäu zeigt: 39 kWp auf 7 Wohneinheiten erzielen 14,51 % Eigenkapitalrendite. Entscheidend sind Dach, Verbrauch und lokale Gegebenheiten — das klären wir kostenlos im Objekt-Check.

Quellen

  • Fraunhofer ISE — „Aktuelle Fakten zur Photovoltaik in Deutschland“ — ise.fraunhofer.de
  • Bundesnetzagentur — EEG-Fördersätze / Jahresbericht 2024 — bundesnetzagentur.de
  • Bayerisches Klimaschutzgesetz (BayKlimaG) — gesetze-bayern.de
  • Bayerische Staatsregierung — „Solaroffensive Bayern“ (2022)
  • Energie-Atlas Bayern — energieatlas.bayern.de
  • Deutscher Wetterdienst (DWD) — Klimadaten 2020–2025
  • Bayerisches Landesamt für Statistik — Gebäudebestand 2024
  • IW Köln (2024) — Mieterstrom-Potenzial in Deutschland
  • KfW — Programm 270 (Erneuerbare Energien Standard) — kfw.de
  • LfA Förderbank Bayern — lfa.de
  • § 3 Nr. 72 EStG · § 12 Abs. 3 UStG · § 7g EStG · § 42a EnWG — gesetze-im-internet.de

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung. Alle Angaben ohne Gewähr; Förderwerte, Gesetze und Marktdaten können sich ändern. Genannte Renditen sind Beispiel- bzw. Erfahrungswerte und keine Zusicherung — die Ergebnisse hängen vom konkreten Objekt ab. Für Ihr Vorhaben: kostenlose Ersteinschätzung.

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Autor: Lumitra-Redaktion — Mieterstrom-Komplettanbieter aus dem Allgäu

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Hinweis zur Aktualität: Die angegebenen EEG-Fördersätze (Einspeisevergütung und Mieterstromzuschlag) gelten für Anlagen mit Inbetriebnahme ab 1. August 2026. Von uns geprüft und aktualisiert am 7. August 2026.