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Mieterstrom-Glossar

Batteriespeicher

Ein Batteriespeicher speichert überschüssigen Solarstrom zwischen, der tagsüber nicht sofort verbraucht wird, und gibt ihn in den Abend- und Nachtstunden wieder ab. Dadurch steigt der Anteil des selbst genutzten Stroms (Eigenverbrauch) deutlich — ohne Speicher liegt er häufig bei rund einem Drittel, mit Speicher bei zwei Dritteln und mehr. Bei Mieterstrom kann ein Speicher die Deckung des Mieterbedarfs aus der eigenen Anlage erhöhen. Ob sich die Zusatzinvestition rechnet, hängt vom Lastprofil des Gebäudes ab und wird individuell kalkuliert.

So greifbar ist das

Ein Speicher hebt den Eigenverbrauch typischerweise von rund einem Drittel auf zwei Drittel und mehr. Er kostet grob 350–700 € je kWh Kapazität.

Ob sich die Zusatzinvestition rechnet, hängt vom Lastprofil ab — bei Mieterstrom ist der Bedarf oft schon ohne Speicher gut gedeckt.

~⅓ → ⅔
Eigenverbrauch mit Speicher
350–700 €
je kWh Kapazität
optional
nicht immer nötig
Praxisbeispiel

Tagsüber erzeugt die PV-Anlage auf dem Mehrfamilienhaus mehr Strom, als die Mieter gerade verbrauchen. Statt diesen Überschuss günstig einzuspeisen, lädt ein Batteriespeicher ihn und stellt ihn abends bereit, wenn die Bewohner nach Hause kommen und der Verbrauch steigt. So bleibt mehr Wertschöpfung im Haus.

Worauf Sie achten sollten

  • Speicher ist kein Muss. Bei Mieterstrom wird tagsüber viel direkt verbraucht — oft rechnet sich die Anlage auch ohne Speicher.
  • Größe muss zum Verbrauch passen. Ein zu großer Speicher steht oft ungenutzt herum und verlängert die Amortisation.
  • Notstromfunktion separat prüfen. Nicht jeder Speicher liefert bei Netzausfall Strom — das ist eine eigene Ausstattung.

Weiterführende Themen

Verwandte Begriffe: Eigenverbrauch · Autarkiegrad · Lastprofil · Wechselrichter

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Stand: Juli 2026 · zuletzt geprüft. Allgemeine Information, keine Rechts- oder Steuerberatung — Angaben ohne Gewähr; Förderwerte und Gesetze können sich ändern. Für Ihr konkretes Objekt: kostenlose Ersteinschätzung.