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Mieterstrom-Glossar

Standardlastprofil (SLP)

Ein Standardlastprofil (SLP) ist ein genormtes, typisiertes Verbrauchsmuster, das den erwarteten Stromverbrauch von Kunden ohne registrierende Leistungsmessung abbildet — etwa normale Haushalte. Weil bei ihnen nicht jede Viertelstunde einzeln gemessen wird, rechnen Netzbetreiber und Lieferanten ihren Verbrauch über solche Standardprofile ab. Für Mieterstrom sind Standardlastprofile relevant, weil sie in Mess- und Abrechnungskonzepten verwendet werden, um den Stromverbrauch der einzelnen Wohnungen sauber zuzuordnen. Bei größeren Verbrauchern mit registrierender Leistungsmessung wird stattdessen das tatsächliche, individuelle Lastprofil genutzt.

So greifbar ist das

Normale Haushalte werden nicht viertelstündlich gemessen, sondern über ein genormtes Standardlastprofil abgebildet. Das vereinfacht die Abrechnung — ohne teure Lastmessung je Wohnung.

Größere Verbraucher nutzen dagegen ihr echtes, gemessenes Lastprofil.

genormt
statt Einzelmessung
Haushalte
ohne Lastmessung
einfacher
abzurechnen
Praxisbeispiel

Ein durchschnittlicher Haushalt im Mehrfamilienhaus wird über ein Standardlastprofil abgebildet, statt jede Viertelstunde einzeln zu messen. Das vereinfacht die Mieterstrom-Abrechnung, ohne dass für jede Wohnung ein teures Lastmessgerät nötig wäre.

Worauf Sie achten sollten

  • Spart teure Messtechnik. Für normale Wohnungen reicht das Standardprofil.
  • Große Verbraucher separat. Ab bestimmter Größe wird real gemessen.
  • Teil des Messkonzepts. Welche Wohnung wie abgerechnet wird, legt das Messkonzept fest.

Weiterführende Themen

Verwandte Begriffe: Lastprofil · Messstellenbetrieb · Intelligentes Messsystem · Wandlermessung

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Stand: Juli 2026 · zuletzt geprüft. Allgemeine Information, keine Rechts- oder Steuerberatung — Angaben ohne Gewähr; Förderwerte und Gesetze können sich ändern. Für Ihr konkretes Objekt: kostenlose Ersteinschätzung.