Wandlermessung
Die Wandlermessung ist ein Messverfahren für elektrische Anschlüsse mit hoher Stromstärke, bei dem der Strom nicht direkt, sondern über zwischengeschaltete Messwandler erfasst wird. Diese wandeln die großen Ströme in kleine, für den Zähler messbare Werte um. Sie kommt dort zum Einsatz, wo die Leistung für eine direkte Messung zu groß ist — etwa am Summenzähler großer Mehrfamilienhäuser oder bei leistungsstarken PV-Anlagen. Für Mieterstrom ist die Wandlermessung deshalb an vielen Hausanschlüssen die technische Voraussetzung, um Bezug und Einspeisung des gesamten Gebäudes korrekt zu messen.
Bei hoher Anschlussleistung sind die Ströme zu groß für einen direkten Zähler. Dann kommen Messwandler zum Einsatz, die die großen Ströme herunterrechnen.
Der Summenzähler großer Mehrfamilienhäuser läuft deshalb oft als Wandlermessung.
An einem großen Mehrfamilienhaus mit hoher Anschlussleistung wird der Summenzähler als Wandlermessung ausgeführt: Messwandler am Hausanschluss erfassen die hohen Ströme und geben umgerechnete Werte an den Zähler. So wird der gesamte Stromfluss des Gebäudes zuverlässig gemessen.
Worauf Sie achten sollten
- ✓Bei großer Anschlussleistung nötig. Ab einer bestimmten Größe geht es nicht ohne Wandler.
- ✓Gehört ins Messkonzept. Die Auslegung plant der Fachbetrieb bzw. Messstellenbetreiber.
- ✓Kein Nachteil im Betrieb. Die Messung ist genauso genau, nur technisch anders gelöst.
Weiterführende Themen
Verwandte Begriffe: Summenzähler · Messstellenbetrieb · Standardlastprofil · Netzanschluss
Stand: Juli 2026 · zuletzt geprüft. Allgemeine Information, keine Rechts- oder Steuerberatung — Angaben ohne Gewähr; Förderwerte und Gesetze können sich ändern. Für Ihr konkretes Objekt: kostenlose Ersteinschätzung.