Stromgestehungskosten (LCOE)
Die Stromgestehungskosten (englisch LCOE, Levelized Cost of Electricity) geben an, was es kostet, mit einer Anlage über ihre gesamte Lebensdauer eine Kilowattstunde Strom zu erzeugen — inklusive Investition, Betrieb und Wartung, verteilt auf die produzierte Strommenge. Sie sind der ehrlichste Maßstab, um Solarstrom mit Netzstrom zu vergleichen: Liegen die Stromgestehungskosten einer PV-Anlage deutlich unter dem Bezugspreis aus dem Netz, lohnt sich der Eigenverbrauch. Bei Photovoltaik in Deutschland liegen sie heute klar unter den üblichen Haushaltsstrompreisen — genau deshalb sind selbst genutzter Solarstrom und Mieterstrom wirtschaftlich attraktiv.
Die Stromgestehungskosten sagen, was 1 kWh Solarstrom über die Lebensdauer in der Erzeugung kostet — bei PV heute deutlich unter dem Netzstrompreis. Genau diese Differenz macht Eigenverbrauch und Mieterstrom wirtschaftlich.
Der ehrliche Vergleichsmaßstab zu Netzstrom.
Wenn eine PV-Anlage Strom für einen Bruchteil dessen erzeugt, was eine Kilowattstunde aus dem Netz kostet, ist die Rechnung einfach: Jede selbst genutzte oder als Mieterstrom gelieferte Kilowattstunde spart die Differenz. Die Stromgestehungskosten machen diesen Vorteil in einer Zahl greifbar.
Worauf Sie achten sollten
- ✓Der ehrlichste Vergleich. Er berücksichtigt Investition, Betrieb und Ertrag zusammen.
- ✓PV liegt klar unter Netzstrom. Jede selbst genutzte kWh spart die Differenz.
- ✓Standort beeinflusst sie. Höherer Ertrag senkt die Gestehungskosten je kWh.
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Stand: Juli 2026 · zuletzt geprüft. Allgemeine Information, keine Rechts- oder Steuerberatung — Angaben ohne Gewähr; Förderwerte und Gesetze können sich ändern. Für Ihr konkretes Objekt: kostenlose Ersteinschätzung.