Verschattung
Verschattung bezeichnet den Schattenwurf auf eine Photovoltaik-Anlage — etwa durch Bäume, Nachbargebäude, Schornsteine, Dachaufbauten oder Antennen. Sie ist einer der wichtigsten Faktoren für den Ertrag, denn schon die Teilverschattung einzelner Module kann die Leistung überproportional senken. Moderne Anlagen begegnen dem mit optimierter Modulverschaltung, Leistungsoptimierern oder Modulwechselrichtern, die verschattete Module vom Rest entkoppeln. Im Rahmen der Planung wird die Verschattung über den Tages- und Jahresverlauf simuliert, um Modulanordnung und Ertrag realistisch abzuschätzen. Deshalb prüft Lumitra jedes Dach vorab genau — häufig per Drohne oder 3D-Analyse.
Verschattung wirkt überproportional: Liegt nur ein kleiner Teil eines Modulstrangs im Schatten, kann dessen Ertrag um ein Vielfaches stärker einbrechen. Deshalb wird jedes Dach vorab per Simulation geprüft.
Mit Leistungsoptimierern oder Modulwechselrichtern lässt sich der Verlust deutlich begrenzen.
Ein Baum an der Südseite wirft nachmittags Schatten auf einen Teil des Dachs. Durch geschickte Modulanordnung und Leistungsoptimierer lässt sich der Ertragsverlust begrenzen, sodass sich die Anlage trotz Verschattung lohnt. Die genaue Wirkung wird vor dem Bau simuliert.
Worauf Sie achten sollten
- ✓Auch kleine Schattenquellen zählen. Schornstein, Antenne, Nachbarbaum — über den Tages- und Jahresverlauf betrachten.
- ✓Technik gleicht viel aus. Optimierer und clevere Modulanordnung retten den Ertrag oft trotz Teilverschattung.
- ✓Vorab simulieren lassen. Erst die Verschattungsanalyse zeigt, wie die Module optimal angeordnet werden.
Weiterführende Themen
Verwandte Begriffe: Spezifischer Ertrag · Dachausrichtung · Wechselrichter · Kilowatt-Peak
Stand: Juli 2026 · zuletzt geprüft. Allgemeine Information, keine Rechts- oder Steuerberatung — Angaben ohne Gewähr; Förderwerte und Gesetze können sich ändern. Für Ihr konkretes Objekt: kostenlose Ersteinschätzung.