Zum Inhalt springen
Mieterstrom-Glossar

Dachausrichtung & Dachneigung

Dachausrichtung und Dachneigung bestimmen mit, wie viel Strom eine Photovoltaik-Anlage erzeugt. Die Ausrichtung (Himmelsrichtung) legt fest, wann und wie viel Sonne die Module treffen: Ein Süddach liefert den höchsten Jahresertrag, Ost-West-Dächer verteilen den Ertrag gleichmäßiger über den Tag — was für Mieterstrom sogar von Vorteil sein kann, weil morgens und abends viel verbraucht wird. Die Neigung liegt optimal bei etwa 30 bis 35 Grad, doch auch flachere oder steilere Dächer bringen nur geringe Einbußen. Fazit: Nahezu jedes Dach eignet sich für Photovoltaik — die genaue Eignung prüft Lumitra im Objekt-Check.

So greifbar ist das

Ein Süddach bringt den höchsten Jahresertrag (100 %). Ost-West-Dächer liefern grob 80–90 % — dafür verteilt über morgens und abends, was oft besser zum Verbrauch passt. Nord ist deutlich schwächer.

Die Neigung ist mit 30–35° optimal, aber unkritisch: Abweichungen kosten meist nur wenige Prozent.

Süd = 100 %
höchster Ertrag
Ost-West ~80–90 %
gleichmäßiger
30–35°
optimale Neigung
Praxisbeispiel

Ein Ost-West-Dach galt lange als zweite Wahl — für Mieterstrom ist es oft ideal: Es liefert morgens und abends Strom, genau wenn die Mieter zu Hause sind. So passt die Erzeugung besser zum Verbrauch, und der Eigenverbrauch steigt.

Worauf Sie achten sollten

  • Ost-West ist für Mieterstrom oft ideal. Strom morgens und abends passt gut zum Verbrauch der Bewohner.
  • Neigung ist selten ein K.-o.-Kriterium. Auch flache oder steile Dächer bringen fast den vollen Ertrag.
  • Mit Verschattung zusammen betrachten. Ausrichtung und Verschattung ergeben zusammen den realen Ertrag — das klärt der Objekt-Check.

Weiterführende Themen

Verwandte Begriffe: Verschattung · Spezifischer Ertrag · Kilowatt-Peak · Eigenverbrauch

Rechnet sich Mieterstrom für Ihr Gebäude?
Mieterstrom in 2 Minuten berechnenKostenlose Ersteinschätzung

Stand: Juli 2026 · zuletzt geprüft. Allgemeine Information, keine Rechts- oder Steuerberatung — Angaben ohne Gewähr; Förderwerte und Gesetze können sich ändern. Für Ihr konkretes Objekt: kostenlose Ersteinschätzung.