Break-even
Der Break-even (Gewinnschwelle) ist der Punkt, an dem die kumulierten Erträge und Einsparungen einer Investition ihre Kosten genau ausgleichen. Ab dann arbeitet die Anlage im Plus. Bei einer PV- oder Mieterstrom-Anlage fällt der Break-even mit dem Ende der Amortisationszeit zusammen — danach ist jede erzeugte Kilowattstunde reiner Gewinn über die restliche Lebensdauer. Der Begriff wird oft synonym zur Amortisation verwendet; im Rechner sieht man den Break-even als den Moment, ab dem die Kurve der Einnahmen die der Investition übersteigt. Wann genau Ihr Objekt den Break-even erreicht, hängt von Kosten, Eigenverbrauch und Förderung ab.
Der Break-even ist der Punkt, ab dem die Anlage mehr eingebracht hat, als sie gekostet hat — die Gewinnschwelle. Er fällt mit dem Ende der Amortisation zusammen, meist nach 8–12 Jahren.
Danach ist jede kWh reiner Gewinn.
Im Mieterstrom-Rechner erkennt man den Break-even auf einen Blick: Bis dahin arbeitet die Anlage die Investition ab, danach beginnt der reine Gewinnbereich. Bei typischen Projekten liegt dieser Wendepunkt nach einigen Jahren — den Rest der über 25-jährigen Lebensdauer verdient die Anlage.
Worauf Sie achten sollten
- ✓Im Rechner sichtbar. Der Punkt, ab dem die Einnahmen die Investition übersteigen.
- ✓Eigenverbrauch zieht ihn vor. Mehr Eigenverbrauch bedeutet früheren Break-even.
- ✓Auf die Restlaufzeit schauen. Nach dem Break-even folgen viele Gewinnjahre.
Weiterführende Themen
Verwandte Begriffe: Amortisationszeit · Eigenkapitalrendite · Gesamtkapitalrendite · Stromgestehungskosten
Stand: Juli 2026 · zuletzt geprüft. Allgemeine Information, keine Rechts- oder Steuerberatung — Angaben ohne Gewähr; Förderwerte und Gesetze können sich ändern. Für Ihr konkretes Objekt: kostenlose Ersteinschätzung.