Gesamtkapitalrendite
Die Gesamtkapitalrendite misst, wie hoch sich das gesamte in eine Investition eingesetzte Kapital verzinst — also Eigenkapital und Fremdkapital zusammen. Sie zeigt die Rentabilität eines Projekts unabhängig davon, wie es finanziert ist. Bei einer PV- oder Mieterstrom-Anlage setzt sie den jährlichen Ertrag ins Verhältnis zur gesamten Investitionssumme. Der Unterschied zur Eigenkapitalrendite: Diese betrachtet nur das eingesetzte Eigenkapital und fällt bei anteiliger Fremdfinanzierung meist höher aus (Hebeleffekt). Beide Kennzahlen zusammen geben ein vollständiges Bild der Wirtschaftlichkeit. Die konkreten Werte für Ihr Objekt kalkuliert Lumitra transparent.
Die Gesamtkapitalrendite verzinst das gesamte eingesetzte Kapital (Eigen und Fremd). Beispiel: 60.000 € Investition, 6.000 € Jahresertrag → grob 10 %. Die Eigenkapitalrendite fällt bei Kreditanteil dank Hebel meist höher aus.
Der ehrliche Maßstab, wenn nicht finanziert wird.
Wird eine Mieterstrom-Anlage teils über einen Kredit finanziert, liegt die Eigenkapitalrendite dank Hebeleffekt oft über der Gesamtkapitalrendite. Für den Vergleich mit einer voll aus Eigenmitteln bezahlten Anlage ist die Gesamtkapitalrendite der ehrlichere Maßstab.
Worauf Sie achten sollten
- ✓Vergleichbar mit anderen Anlagen. Sie zeigt die Rentabilität ohne Finanzierungseffekt.
- ✓Eigenkapitalrendite ergänzt sie. Mit Kreditanteil hebt der Hebeleffekt die Eigenkapitalrendite.
- ✓Immer objektbezogen rechnen. Pauschalwerte sind unseriös.
Weiterführende Themen
Verwandte Begriffe: Eigenkapitalrendite · Amortisationszeit · Stromgestehungskosten · Break-even
Stand: Juli 2026 · zuletzt geprüft. Allgemeine Information, keine Rechts- oder Steuerberatung — Angaben ohne Gewähr; Förderwerte und Gesetze können sich ändern. Für Ihr konkretes Objekt: kostenlose Ersteinschätzung.