Netzentgelte
Netzentgelte sind das Entgelt für die Nutzung der öffentlichen Stromnetze — vom Übertragungsnetz bis zum örtlichen Verteilnetz. Jeder Stromlieferant zahlt sie an den zuständigen Netzbetreiber; im Strompreis machen sie einen erheblichen Anteil aus. Ihre Höhe ist regional unterschiedlich und wird von der Bundesnetzagentur reguliert. Entscheidend für Mieterstrom: Strom, der vor Ort erzeugt und direkt im Gebäude verbraucht wird, muss nicht durch das öffentliche Netz transportiert werden — dadurch entfallen für diesen Anteil die Netzentgelte, was den Solarstrom günstiger macht als Netzstrom.
Netzentgelte sind ein erheblicher Teil des Strompreises — grob ein Viertel. Für Strom, der vor Ort erzeugt und direkt im Haus verbraucht wird, fallen sie weg, weil er das öffentliche Netz nicht nutzt.
Genau das macht Mieterstrom für die Mieter günstiger als klassischen Netzstrom.
Bezieht ein Mieter Strom von der PV-Anlage auf dem eigenen Dach, fließt dieser nicht durch das öffentliche Netz. Für diesen Mieterstrom fallen daher keine Netzentgelte an — einer der Gründe, warum er für die Mieter günstiger ist als klassischer Netzstrom und für den Vermieter trotzdem wirtschaftlich bleibt.
Worauf Sie achten sollten
- ✓Höhe ist regional verschieden. Je nach Netzbetreiber unterscheiden sich die Netzentgelte — sie werden von der Bundesnetzagentur reguliert.
- ✓Vor-Ort-Verbrauch spart sie ein. Nur Strom, der durchs öffentliche Netz fließt, löst Netzentgelte aus — Mieterstrom nicht.
- ✓Sie steigen tendenziell. Der Netzausbau lässt Netzentgelte eher steigen — ein weiterer Grund für eigenen Solarstrom.
Weiterführende Themen
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Stand: Juli 2026 · zuletzt geprüft. Allgemeine Information, keine Rechts- oder Steuerberatung — Angaben ohne Gewähr; Förderwerte und Gesetze können sich ändern. Für Ihr konkretes Objekt: kostenlose Ersteinschätzung.